Riesenglück in Bündner Stall Bauer stirbt fast an Gülle-Gasen

DOMAT/EMS GR - Dramatische Szenen in einem Stall im Bündnerland. Mutter, Vater und Sohn fallen wegen Gülle-Gasen in Ohnmacht – zum Glück wachen die Eltern wieder auf und können den Sohn retten.

Tote Kühe in Wetzikon ZH. Bauer Stefan Kaufmann. 05-07-2016, Wetzikon ZH. Foto: Nicolas Zonvi play
Ein Kuhstall in Domat/Ems GR war mit Gülle-Gas gefüllt. (Symbolbild) Nicolas Zonvi

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Die Mutter eines 41-jährigen Bauern in Domat/Ems bemerkt gestern Abend, dass es komisch riecht und im Stall die Rinder am Boden liegen. Gemeinsam mit ihrem Mann und dem Sohn geht sie in den Stall.

Dort fallen alle drei in Ohnmacht und fallen zu Boden. Zum Glück wachen die Frau und der Mann wieder auf. Sie retten sich aus dem Stall und alarmieren die Frau des Sohnes, der immer noch drin liegt.

Gemeinsam können sie ihn aus dem Stall ziehen. Die Ambulanz bringt ihn ins Spital.

Für fünf Rinder kommt die Rettung zu spät, sie verenden im Stall. Zwei weitere kommen wieder zu sich.

Schuld sind offensichtlich Gase aus der Güllengrube. Der Bauer hatte zuvor einen Güllemixer in die Grube gelassen und dann andere Arbeiten verrichtet.

In dieser Zeit drang das giftige Gülle-Gas in den Stall. Dass die Eltern des Bauern wieder das Bewusstsein erlangten, rettete ihnen das Leben. «Sie hatten grosses Glück», sagt Polizeisprecher Roman Rüegg zu BLICK.

Wieso sie wieder zu sich kamen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Möglich ist, dass entweder frische Luft in den Stall drang oder die Gas-Konzentration am Boden nicht so gross war. (sas)

Publiziert am 09.09.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016
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3 Kommentare
  • Fritz  Frigorr 09.09.2016
    Es gibt Vorschriften und Vorsichtsmassnahmen, die eingehalten werden sollten. Doch wer mit offenen Augen unterwegs ist, der stellt leider fest,
    dass besonders in der Landwirtschaft sehr viel im Argen liegt!
  • Erich  Pfister aus der Schweiz
    09.09.2016
    Nicht persönlich nehmen, aber das geschieht ihnen recht. Wenn man bedenkt, welche Unmengen an Gülle, Klärschlamm, Dünger, Pestizide, Fungizide usw. die "Bauern" tagtäglich auf den Feldern verteilen und damit die Umweld und das Grundwasser verschmutzen sowie ungezählte Lebewesen und Mikroorganismen töten, zudem sie diesbezüglich absolut uneinsichtig sind, ist man geneigt, sich mehr solche Fälle zu wünschen. Sie produzieren sowieso unheimlich viel mehr Fleisch-/Milcherzeugnisse als benötigt wird.
    • rene  knecht aus finstersee
      09.09.2016
      lieber herr pfister
      sie haben wirklich recht,die bauern sind an allem schuld.
      sollen die bauern doch von früh bis spät chrampfen um über die runden zu kommen damit sie,herr pfister ihr essen auf dem tisch haben,und das auch noch möglichst billig.
      die milch kommt sowieso aus dem tetrapack,das fleisch schön verpackt aus der kühltheke und die absolut makellosen äpfel aus dem regal
      wozu brauchen wir überhaupt noch die bauern?
      ihre einstellung ist absolut bedenklich.
      rene knecht aus dem kuhdorf