Agressive Bettler Polizei warnt vor falschen Stöpplern

CHUR - In Graubünden sorgen Bettler mit fieser Masche für Aufregung – und einen Verkehrsunfall.

  • Publiziert: 24.07.2012
Ein Mann bittet um Almosen (Symbolbild) play Ein Mann bittet um Almosen (Symbolbild) (sda)

Die Bündner Polizei warnt vor neuen Arten der Bettelei. Personen stehen am Strassenrand, halten Fahrzeuge an und verlangen nach Geld, um zu tanken. Oder Autos werden von anderen Autos überholt und danach mittels Warnblinker zum Anhalten gezwungen.

Auch in solchen Fällen wird um Geld für den Benzinkauf gebeten, wie die Kantonspolizei Graubünden am Dienstag mitteilte. Andere Personen hätten nach solchen Manövern Schmuck zum Verkauf angeboten und erklärt, dass sie Geld für Benzin bräuchten, weil sie die Kreditkarten verloren hätten.

Bereits ein Unfall verursacht

Der Polizei wurden in den letzten Tagen wiederholt solche Vorfälle gemeldet. Die Meldungen gingen von verschiedenen Regionen des Kantons ein. Die Personen standen zum Beispiel entlang der Deutschen Strasse zwischen Chur und Trimmis oder auf der Autostrasse A13 bei Reichenau.

Die Kantonspolizei warnt aus mehreren Gründen vor diesen unbekannten Bettlern: Einerseits weil hier sehr wahrscheinlich mit betrügerischen Absichten um Geld gefragt werde, anderseits weil es mindestens in einem Fall bereits zu einem Verkehrsunfall gekommen sei. Ein Motorradfahrer erkannte zu spät, dass das Fahrzeug vor ihm angehalten hatte und fuhr auf den Personenwagen auf. Verletzt wurde dabei niemand. (sda)

Beliebteste Kommentare

  • Sabrina  Wunderli
    Das habe ich vor 10 Jahren schon mal erlebt. Ein Italiener hat mich ausgebremst auf der Autobahn und mir dann gefakte Designerkleidung aus dem Kofferraum angeboten. Ich bin weiter gefahren. Diese Leute sind aggressiv und die Masche ist in Frankreich oder Italien auch bekannt. Wie können wir uns gegen diese Leute wehren?
  • Hans  Gusen , Zug
    Erinnert mich an den Goldtrick auf italienischen Autobahnraststätten. Wer so naiv ist und auf diese billigen Machenschaften reinfällt ist selber schuld

Alle Kommentare (7)

  • josef  , wien
    Echte arme Menschen sieht man nicht mehr betteln. Die wenden sich an karitative Oeganisationen. Die sollen ihnen tatkräftig helfen dass sie nicht untergehen!
    • 24.07.2012
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  • Hans  Häberli , via Facebook
    Vor solchen Tricks wurde während meiner Jugend vor Antritt einer Reise nach Italien gewarnt. Aber jetzt sind die Grenzen ja sperrangelweit offen...
    • 24.07.2012
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  • Daniel  Metzener , Zürich , via Facebook
    Die Devise für Autofahrer ist bei solchen Situationen: Weiterfahren, wenn man von zivilen Personen angehalten wird und bei Unfällen danach die Polizei verständigen. Schade, dass es auch zu gefakten Unfällen kommt. Eigentlich sollte man als Erster sofort anhalten und erste Hilfe leisten - aber was ist, wenn es ein Überfall ist?
    • 24.07.2012
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  • Hans  Hugentobler
    Nichts neues. Die Verkaufen nicht nur Schmuck, sondern auch Werkzeuge, Fotokameras usw. Immer wieder was anderes. Wenn man in diesem Land mal gekifft hat ist man ein Schwerverbrecher aber bei organisierter Kriminalität schaut die schweizer Justiz brav weg...
    • 24.07.2012
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  • Hans  Gusen , Zug
    Erinnert mich an den Goldtrick auf italienischen Autobahnraststätten. Wer so naiv ist und auf diese billigen Machenschaften reinfällt ist selber schuld
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