Nach Brand im Posthotel So hilft Arosa gestrandeten Touristen und den Mitarbeitern

Nach dem Grossbrand im Posthotel Holiday Villa in Arosa bleibt die Brandursache unklar. In die Ruine darf niemand, denn es besteht Einsturzgefahr. Die Hotel-Mitarbeiter erhalten derweil Unterstützung von der Versicherung.

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Die Löscharbeiten beim Posthotel Holiday Villa in Arosa GR sind eingestellt. Das Gebäude darf aber niemand betreten. Eine Brandwache ist vor Ort. Denn: «Es besteht die Gefahr eines Gebäudeeinsturzes. Infolge des Brands sind mehrere Stockwerke eingebrochen», sagt Roman Rüegg, Sprecher der Kantonspolizei Graubünden.

Das Gebäude kühle im Moment aus, in naher Zukunft werde man statisch überprüfen, ob das ausgebrannte Hotel wieder betreten werden darf. «Brandursache ist nach wie vor unklar», sagt Rüegg. Die Ermittler haben die Arbeit aber aufgenommen.

Gemäss «Südostschweiz» kämen noch immer Gäste ins Tourismuszentrum Arosa, die ein Zimmer im Posthotel Holiday Villa gebucht haben. Dank der grossen Solidarität im Dorf und auch über die Ortsgrenzen hinaus können die überraschten Gäste aber jeweils rasch in einem anderen Hotel untergebracht werden.

Versicherungsvertreter sorgt für Mitarbeiter

Von der zuständigen Basler Versicherung hält sich seit Samstag der Schadensfachmann Hanspeter Bieri in Arosa auf – und eilt von einer Sitzung zur andern. 

In enger Absprache mit dem Hotel-Verwaltungsrat Alain Chesaux kümmert sich Bieri auch um die Angestellten, die gar nichts mehr haben. «Wichtig war zunächst, dass die betroffenen Mitarbeiter des Hotels Gutscheine bekommen, damit sie das Nötigste einkaufen können», sagt der Schadensfachmann zur «Südostschweiz». Zudem beschafft er ihnen neue Pässe und Papiere.

Während die Polizei zur Brandursache noch nichts sagt, hält Bieri fest: «Der Brand muss Vermutungen zufolge im Keller ausgebrochen sein, denn von da kam der Alarm. Zudem gehen wir von einem technischen Defekt aus.» (pfc)

Publiziert am 03.01.2017 | Aktualisiert am 03.01.2017
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