Mit 202 km/h im Maserati am San Bernardino Raser-Tscheche (26) aus den Verkehr gezogen

Gestern Morgen ist ein Raser bei Rothenbrunnen GR mit massiv übersetzter Geschwindigkeit geblitzt worden. Danach beging er weitere Verkehrsregelverletzungen, die ihn nun teuer zu stehen kommen.

Mit einem solchen Maserati Gran Turismo raste der Tscheche (26) durch das Bündnerland. play
Mit einem solchen Maserati Gran Turismo raste der Tscheche (26) durch das Bündnerland. ZVG

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Der Mann hatte es offenbar eilig. Gestern Morgen meldeten mehrere Autofahrer der Kantonspolizei Graubünden, dass der Lenker eines weissen Maserati Gran Turismo auf er A13 mit hoher Geschwindigkeit immer wieder gefährliche Überholmanöver durchführe.

Bei San Bernardino gelang es dann einer Patrouille, den Sportwagen zu stoppen. Noch während der Kontrolle des Lenkers (26) aus Tschechien und seines Mitinsassen meldete sich ein weiterer Verkehrsteilnehmer, dem der Maserati aufgefallen war: Er sei soeben im San–Bernardino-Tunnel trotz doppelter Sicherheitslinie überholt worden, teilte er der Polizei mit.

Doppelt so schnell wie erlaubt

Bei weiteren Abklärungen zeigte sich schliesslich, dass der Maserati zuvor zudem auf der A13 bei Rothenbrunnen mit 202 km/h vom Radargerät erfasst wurde – dem Doppelten der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

Dem 26-Jährigen sei der Führerschein für die Schweiz aberkannt worden, teilte die Polizei mit. Der Tscheche musste zudem ein Bussendepositum von 5000 Franken leisten – und er wird bei der Staatsanwaltschaft verzeigt. (bau)

Publiziert am 07.12.2016 | Aktualisiert am 11.01.2017
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12 Kommentare
  • Anne  Theke 07.12.2016
    Und warum wurde das Fahrzeug nicht sofort beschlagnahmt und verwertet so wie es das Gesetz vorsieht? Bei Bürgern mit Wohnsitz in der Schweiz schlägt die Via-Sicura-Keule doch sonst auch immer gnadenlos zu. Wird Zeit das Moritz`Erbe eingestampft wird. Wo ist die SVP wenn man Sie mal braucht? Wollten die nicht mit dem Radarwahnsinn aufräumen?
  • Elisabeth  Czendlik-Dörig 07.12.2016
    Der Fahrer hat sich nur wie zu Hause verhalten. In Tschechien gang und gäbe doppelte Sicherheitslinien, überholen bei Fussgängerstreifen Kreuzungen. Drängeln Lichthupen rechts überholen, rasen . Wo früher dei Polizei VB früher überall kassierte ist sie heute nicht vorhanden. Wir sind jedesmal froh heil davonzukommen. Wir fahren nicht langsam nur geben wir uns Mühe die Regeln einzuhalten. Ist auch eine Frage erlaubt wie der Bursche zu so einem Wagen gekommen ist? Lässt der Fantasie freien Lauf
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    07.12.2016
    Mit einem Maserati muss man schnell fahren, weil man nie weiss, wie lange er noch hält. Pannenstatistikmässig haben sies nicht mit der Zuverlässigkeit.
  • Morgan  Walliser 07.12.2016
    Das Bussendepot scheint mir nicht besonders hoch. Fährt er doch einen teuren Sportwagen. Hier wäre noch petential.
  • alexander  geser aus oberengstringen
    07.12.2016
    In solchen Fällen geht doch alles nur noch ums Strafmass: viel Geld für die Busse. Entweder sind solche Fahrer mit gemieteten Autos unterwegs, Kostenpunkt zirka CHF 1000. pro Tag, oder sie besitzen sie selber, aber in den wenigsten Fällen. Also, wenn ich richten müsste:
    Auto konfiszieren/verkaufen und Erlös an wohltätige Org. oder wie in Amerika verschrotten vor den Augen des Besitzers. Bei Miete, Strafmass CHF 30.000. egal, wie viel Vermögen der Lenker hat. Sonst halt Strafe absitzen !!