Bär wildert weiter M13 tötet schon wieder Schafe

POSCHIAVO GR - Noch scheint M13 nicht an den Winterschlaf zu denken. Wieder schlägt er im Puschlav zu, wieder stehen Schafe und Honig auf seinem Speiseplan.

  • Publiziert: 26.10.2012
  • Von Myrte Müller
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M13 fällt über die Schafe der Puschlaver Bauern her. Dies ist sein neuestes Opfer.

(BLICK)
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Für seinen Winterspeck geht Bär M13 über Leichen.

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Schon wieder hat der Bär im Puschlav zugeschlagen. M13 futtert sich fleissig Winterspeck an. Ganz oben auf seiner Speisekarte: die Schafe der heimischen Bauern. In der Nacht auf Montag kletterte M13 über einen Zaun in das Gehege von Bauer Franco Vitali. Scheuchte die Schafe auf und frass zwei von ihnen. Allein Bauer Vitali hat M13 damit schon neun Tiere geraubt.

Doch das reichte dem Bären nicht: Fürs Dessert kletterte er über die Mauer einer Villa und schleckte die Bienenstöcke im Garten leer.

Die Puschlaver sind nicht gut auf den aus dem italienischen Tren­tino eingewanderten Jungbären zu sprechen. Er hat eine trächtige Eselin getötet und ist vor rund zwei Wochen auch über das Biotop einer Schule hergefallen.

Seither überwachen ihn vier Wildhüter.  Sobald er ­einem Ort zu nahe kommt, beschiessen sie ihn mit Gummischrot. Doch das beeindruckte den Bären bislang nicht. In den letzten 60 Tagen hat er schon 30 Schafe gerissen. 

Beliebteste Kommentare

  • Martin  Felber , Buochs
    Schade, das Bären keine Hauskatzen fressen. Lachen. Sonst würde jede 2 Grüne und SP Frau für den Abschuss des Bären stimmen? ^^ Witz. Hat die Katz die Maus, dann ist aus.
  • Robert  Marek
    Wenn ein Bär Schafe reisst, dann ist das nicht "wildern". Nur Menschen können wildern, d.h. Jagd- und andere Gesetze brechen. Die Natur funktioniert anders.

Alle Kommentare (33)

  • Wolfram  Baur , Winterthur
    So ein Bär muss auch fressen, wenn er Hunger hat. Würden die Schafe bewacht und nicht das ganze Jahr ohne Aufsicht herumlaufen, passierte kaum was. Zudem verunfallen und sterben jährlich inf. von Erkrankungen weit mehr freilebende Schafe, als von Raubtieren gefressen werden. Dazu gibt es finanziellen Ausgleich für jedes gerisssene Tier. Weshalb also immer diese Empörung und das Affentheater über eine ganz natürliche Sache.
  • R.  Meier
    TOETET M13 AUF KEINEN FALL!!!
  •   hans peter , Stockholm
    Alle die den Abschuss von Bär und Wolf fordern, sollen einmal die Sendung Netz Natur vom 18.10.2012 schauen. Wärend Bär und Wolf ein paar Dutzend Schafe reissen, müssen hunderte von Schafen wegen der Klauenfäule nach langem Leiden Notgeschlachtet werden, da viele Halter nicht zu ihren Tieren schauen. Die Klauenfäule ist leicht übertragbar und steckt neben den Schafen auch z.B Steinböcke an, welche dann vor Schmerzen sich nur noch auf den Knien fortbewegen. Wenn sie nicht durch Wildhüter gesichtet und geschossen werden, verenden die Tiere auf grausame Art. Und dies nur weil gewisse Schafherden nicht behandelt werden. Also schaut zuerst beim Menschen und nicht bei Wolf und Bär.
  • Patrik  Weiss
    Mit dem abgebildeten Schaf hat er sich wohl keinen Winterspeck angefressen, sonder nur hingerichtet. Steht wohl doch nicht zuoberst auf der Speiseliste, macht ihm aber offensichtlich Spass...!
  • Daniel  Metzener , Zürich , via Facebook
    Auf seinem Speiseplan steht Honig und Schafe - und auf meinem Menue würde ich gerne sehen: Bärenfilet an einer nussig-cremigen HonigSenf-Sauce.
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