Bär mit neuem Sender M13 reisst Schafe im Puschlav

POSCHIAVO - GR - Der zutrauliche Bär M13 pendelt fleissig zwischen der Schweiz und Italien. Momentan ist er im Puschlav unterwegs – und hat dort bereits zwei Schafe getötet.

  • Publiziert: 12.07.2012

Jungbär M13 stattet der Schweiz immer wieder mal einen Besuch ab. Am Montag kam er vom italienischen Tirano her über die Grenze in den Kanton Graubünden. Der Bär wurde im Bereich des Val di Campo im Puschlav aufgespürt, wie die Internetzeitung «ilbernina.ch» berichtet.

Problem bei der Ortung

M13 machte sich sogleich an einer ungeschützten Schafherde zu schaffen und riss eines der Tiere. Trotz eines neuen Senders an seinem Hals erfuhr das Amt für Jagd und Fischerei erst am folgenden Tag davon – wegen Problemen bei der Datenübertragung war der Verbleib des Bären während acht Tagen unklar.

Mit der Anwesenheit von M13 ist es das erste Mal seit 100 Jahren, dass sich ein Bär erwiesenermassen im Puschlav aufhält. Offenbar gefällt es ihm in der Region: Wie «suedostschweiz.ch» berichtet, kehrte er heute Morgen zur Herde im Val di Campo zurück und tötete nochmals ein Schaf.

Nicht wegrennen

Das Verhalten des Jungbären ist auffällig, weil er wenig Scheu zeigt vor Menschen. Bei einer Begegnung mit M13 solle man «mit Geräuschen und ruhigen Bewegungen auf sich aufmerksam machen, keinesfalls wegrennen oder gar dem Bären nachsteigen», schreibt das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden. (noo)

Alle Kommentare (2)

  •   Edi Bünzlischweizer , Zuhause
    Knallt doch das tier endlich ab. Das tägliche gejammere kotzt mich langsam an.
  • R.  Meier
    Es ist absolut normal,dass der Baer halt auch mal Fleisch ist,so viel zu den Schafen.Er muss ja was essen,wenn der Mensch dies nicht versteht,dann kann man dem Mensch nicht mehr weiterhelfen.
    SCHIESST M13 KEINEN FALLES AB.DANN WERDEN NOCH VIELE MEHR KOMMEN...

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