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Keine Gnade für wärmeliebende Schweizer, kein sanftes Einstimmen auf den goldenen Herbst mit bunten Wäldern und reifen Früchten. Das Wetter hat zum meteorologischen Herbstbeginn den Zweihänder ausgepackt.
Schon in der Nacht auf Sonntag fielen die Temperatur in Samedan GR zum Beispiel auf 2 Grad unter Null. Und heute Morgen froren fast in der ganzen Schweiz die Menschen an den Ohren. In der vergangenen Nacht und am frühen Morgen hat eine Kaltfront Einzug gehalten.
Sie brachte bereits kräftigen Regen und Schneeflocken bis unter 2000 Meter. Webcam-Bilder aus Juf GR, dem höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Dorf der Schweiz, zeigen: Heute Morgen hats es begonnen zu schneien. Auch aus den Flumserbergen schickt uns ein Leserreporter Schnee-Bilder.
Wie «Meteonews» schreibt, muss besonders vom Berner Oberland über die Zentralschweiz, das Glarnerland bis zum Alpstein und nach Nordbünden mit wiederholten Niederschlägen gerechnet werden. Schnee gabs an mehren Orten schon in der Nacht bis unter 2000 Meter Höhe.
Tagsüber sollte sich das Wetter heute zwar einigermassen beruhigen. Doch am Abend und in der Nacht legt der Winter schon wieder los: Nocheinmal gibts Niederschläge, die Schneefallgrenze sinkt auf 1500 bis 1900 Meter
Bis morgen Dienstagmittag sind oberhalb 2000 Metern am zentralen und östlichen Alpennordhang stellenweise nochmals 10 bis 30 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, sagt «Meteonews». Auf den Alpenpässen heisst das: Vorsicht, Schnee und Schneematsch!
Wenigstens für die zweite Hälfte der Woche gibts positivere Nachrichten: Mit den Temperaturen und dem Wetter sollte es dann aufwärts gehen. Vielleicht wirds trotzdem noch was mit den goldenen Herbst. (bih)