Bus auf Abwegen Zuerst von Auto angefahren, dann in Polizeiwagen gekracht

MALBUN (FL) - Vereiste Strassen haben Malbun gestern Abend in ein Verkehrschaos gestürzt. Mehrere Autos waren in kleinere Unfälle verwickelt – ein Linienbus traf es gleich doppelt.

Der Malbuner Unglücksbus war in zwei Unfalle verwickelt. play

Der Malbuner Unglücksbus war in zwei Unfalle verwickelt.

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Gleich zweimal ist ein Linienbus gestern im Ländle in einen Unfall verwickelt worden. Zuerst rutschte ein Auto in den Bus, später knallte der Bus in ein parkiertes Polizeiauto.

Die Unfälle waren eine Verkettung unglücklicher, vereister Umstände. Gegen 16.30 Uhr fuhr ein Autofahrer von Malbun (FL) kommend auf der Hauptstrasse talwärts. Er merkte zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihm abbremsten. Um eine Kollision zu vermeiden, lenkte er seinen Wagen nach rechts – und landete in der Böschung. Dort kollidierte er mit Weidepfählen aus Holz.

Der wegen dieses Zwischenfalls entstandene Stau provozierte einen weiteren Unfall. Ein Fahrerin, die bergwärts unterwegs war, musste bis zum Stillstand anhalten. Als sie wieder anfahren wollte, schlitterte sie rückwärts in den Linienbus.

Der Bus konnte zwar weiterfahren, nur wenig später passierte ihm aber dasselbe wie der Lenkerin zuvor. Beim Anfahren am Berg rutschte er auf dem eisigen Untergrund und wurde von einem bei der Parkplatzeinfahrt stehenden Einsatzfahrzeug der Landespolizei aufgehalten.

Wie die Landespolizei mitteilt, war die Malbunstrasse während rund zweier Stunden gesperrt. (lex)

Publiziert am 05.01.2016 | Aktualisiert am 05.01.2016
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5 Kommentare
  • heinrich  berger aus zürich
    06.01.2016
    @Burkhard Vetsch: Ihr Kommentar zeugt nicht von hoher Intelligenz und rechnen ist auch nicht Ihre Stärke, denn 1969 gab es noch Bergrennen. Was das fahren betrifft, da müssten Sie wahrscheinlich hinten anstehen, denn ich unterrichte immer noch Fahrschüler auf PKW, LKW und Car und bin nicht 70 Jahre. Haben Sie denn einen Führerschein? Wundert mich wenn Sie einen haben, denn schreiben und lesen scheint nicht Ihre Stärke zu sein!
  • Burkhard  Vetsch 05.01.2016
    Ich kenne das.
    Bei Eis einfach warten, bis es wieder geht, Kunde hin oder her.
    Es geht um meine und der Kunden Sicherheit.
    Da kann man 100 Jahre Erfahrung haben, Eis bleibt Eis.
    Ich habe in 30 Jahren noch keinen Kunden verloren wegen dem Wetter! Reden hilft.
  • heinrich  berger aus zürich
    05.01.2016
    wenn ich die Strassenverhältnisse ansehe frage ich mich, warum der Bus keine Ketten montiert hat. Ich kenn die Strecke seit 50 Jahren und bin dort noch Bergrennen gefahren. Unverantwortlich gegenüber den Fahrgästen! Warum ich das so anschaue? Ich denke mit 20 Jahren Carerfahrung kennt man sich einwenig aus! Falls es dann kracht heisst es wieder, hätte er doch........!
    • Burkhard  Vetsch 05.01.2016
      Ok. Du hättest Ketten montiert. Wenn Du 20 Jahre gefahren bist, frage ich mich wie. Ketten auf eisiger Strasse nützen nichts. Ketten sind für Schnee da. Da gibts nur eins, warten! Fahrgäste hin oder her.
      Bergrennen werden meistens im Sommer gemacht, Kein Eis!
      Bergrennen werden da schon lange nicht mehr gemacht und als ü70 sollte man sein eigenes fahrverhalten Überprüfen sowie die Kommentare zu den jüngeren, ausgebildeten Fahrer.
    • Simon  Schild , via Facebook 05.01.2016
      @Burkhard Vetsch: Und wie Ketten gerade bei schweren Maschinen auf Eis helfen. Durch das hohe Gewicht der Maschine z.B. LKW, Bus etc, wird die Kette in die Eisschicht gedrückt und bricht diese auf - somit entsteht mehr Reibung und mehr Reibung = Haftung - was in diesem fall in Vorwärtsbewegung umgesetzt werden kann. Bei leichten Fahrzeugen wie PKW ist dies nicht das gleiche Verhalten, aufgrund des tieferen Gewichts.