Augenzeuge über das Zug-Drama «Ein Wagen stürzte fünf Meter den Hang runter»

VAZ/OBERVAZ - GR - Die Passagiere der Rhätischen Bahn stehen unter Schock: Ein Erdrutsch liess ihren Zug entgleisen. In einem der Waggons befanden sich mehrere Personen, als er einen Hang runterstürzte.

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Heute Nachmittag kam es bei Tiefencastel GR zu einem Erdrutsch, der einen Zug der Rhätischen Bahn traf. Der Zug entgleiste, einer der Waggons stürzte mehrere Meter den Hang runter.

Richard Peter (76) war mit seiner Frau und seiner Enkelin im Unglücks-Zug. «Wir sassen gleich hinter dem abgestürzten Waggon», sagt Peter zu Blick.ch.

«Einer der Wagen stürzte etwa vier bis fünf Meter den Hang runter. Es gab eine Durchsage, dass wir uns in die hinteren Wagen begeben sollen.» Danach mussten alle Personen aus dem Zug aussteigen.

Doch auch in dem abgestürzten Wagen befanden sich noch Passagiere! «Die Menschen wurden mit Helikoptern aus dem Zug gerettet.»

Gemäss der Polizei wurden mehrere Personen verletzt, genauere Angaben liegen noch nicht vor. «Ich schätze, es sassen zwischen fünf und zehn Personen im abgestürzten Wagen», sagt Peter.

Die Unfallstelle befindet sich nicht an einer Strasse. «Wir mussten etwa einen Kilometer weit laufen. 300 Meter führten durch einen Tunnel. Es hatte auch viele ältere Personen. Das Gepäck befindet sich noch im Zug.»

Für die Zugpassagiere wurde eine Versorgungs-Station eingerichtet. Auch ein Care-Team steht im Einsatz. «Ein Postauto bringt uns dann nach Tiefencastel. Dort werden wir orientiert, wie es dann weitergeht», sagt Peter, der auf dem Heimweg nach Basel war.

Publiziert am 13.08.2014 | Aktualisiert am 13.08.2014
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Leserreporter Vignette für Artikel Escenic
Auf dieser kurzen Strecke zwischen zwei Tunnels kurz nach der Kirche Mistail ist der Zug entgleist. Offenbar sind im Stausee Polizeitaucher im Einsatz. play
Auf dieser kurzen Strecke zwischen zwei Tunnels kurz nach der Kirche Mistail ist der Zug entgleist. Offenbar sind im Stausee Polizeitaucher im Einsatz. Screenshot Google Maps
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27 Kommentare
  • Karl  Gradolf , via Facebook 14.08.2014
    Wieso sollte der zug lngsamer fahren? Wir sind doch keine hellseher oder müssen wir in zukunft, sobald es regnet, stehen bleiben?
    Gegen naturgewalten, kann doch die rhb oder der lockführer nichts dafür!
  • Peter  Hänsenberger 13.08.2014
    Es ist ein Wunder, dass es keine Todesopfer geben hat, wer so ein Unglück überlebt hat, hat eine zweite Chance bekommen zum Leben.... sehr gute Arbeit von den Retter
  • Peter  Kaufmann aus Oftringen
    13.08.2014
    Hoffentlich schickt uns jetzt auch die EU Geld, denn wir zahlen denen auch alles. EU Bürger benutzen schliesslich auch unser öffentlicher Verkehr.
    • Daniel  Metzener , via Facebook 13.08.2014
      Hier geht es nicht um Geld, sondern um Menschen und deren Sicherheit !
    • Hajriz  Gashi aus Rapperswil SG
      13.08.2014
      Seien Sie bitte vernünftig, bei solchen Ereignissen sollte man den verletzten gute Besserung wünschen. Kranke Kommentare braucht es am wenigsten. Falsches Thema für Sie um zu kommentieren. Punkt!
  • Dario  Okolic 13.08.2014
    Bei solch einem Unglück kann man nur froh sein sind nicht mehr Leute verletzt worden. Wünschen wir den Verletzten gute Besserung. Den Rettungskräften kann man nur höchstes Lob aussprechen, bei solchen Bedingungen so effizient gearbeitet zu haben.
  • Bugi  Burgherr , via Facebook 13.08.2014
    Und SRF bringt wieder mal nichts, nicht mal auf SRF info. Unser Fernsehen ist echt eine Schande, schliesst das endlich oder macht es Gebührenfrei!