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Armeeangehörige mit Schutzmasken blicken durch ein Fenster der Kaserne Chur nach draussen. (Keystone)
75 von total 324 Infanterie-Rekruten in der Kaserne Chur dürften an der Schweinegrippe erkrankt sein. Sechs wurden konkret auf das Virus getestet – alle Befunde waren positiv. Weitere infizierte Armeeangehörige befinden sich zu Hause.
Die Armee geht davon aus, dass die meisten kranken Rekruten an der Schweinegrippe leiden. Die Rekruten mit Grippe-Symptomen wurden in die Krankenstation verlegt. Sie stehen unter medizinischer Betreuung und ärztlicher Beobachtung.
Der Schulkommandant des Churer Waffenplatzes richtete für die Information aller Armeeangehörigen eine zentrale Auskunftsstelle ein.
Die Bündner Behörden verfügten in Absprache mit dem Truppenarzt und dem Schulkommandanten des Waffenplatzes eine Ausgangssperre. Der militärische Ausbildungsbetrieb laufe zwar normal weiter, die Rekruten dürften jedoch nicht mehr in die Stadt in den Ausgang, sagt Kantonsarzt Martin Mani. Es ist noch offen, ob die Ausgangssperre übers Wochenende andauert.
Drei infizierte Armeeangehörige in Andermatt
Auch im Kanton Uri haben sich drei Armeeangehörige mit der Schweinegrippe angesteckt. Armee-Sprecher Christoph Brunner bestätigt das gegenüber Blick.ch. Der Dienst der drei Infizierten sei Ende letzter Woche zu Ende gegangen.
Seit Anfang der Epidemie seien insgesamt 56 Armeeangehörige positiv auf Schweinegrippe getestet worden, so der Armee-Sprecher. (SDA/noo)