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Heute wurden in der Kaserne Chur 55 von insgesamt 324 Rekruten unter Quarantäne gestellt. Bei den Isolierten wurden Grippensysteme festgestellt, wie Armee-Sprecher Christian Burri gegenüber Blick.ch bestätigt.
Neun Rekruten waren wegen Grippesymptomen gestern gar nicht erst eingerückt und blieben zu Hause.
Ob es sich dabei um die saisonale Grippe handelt oder um das Schweinegrippe-Virus, ist noch unklar. Ein ziviles Labor wurde damit beauftragt, festzustellen, um welches Grippe-Virus es sich handelt. Das Resultat soll bis frühestens morgen Mittag vorliegen. Die Betroffenen Infanterie-Rekruten werden medizinisch betreut.
Ein Rekrut meldete sich bei Blick.ch und berichtete von grosser Unsicherheit unter der Truppe. Mindestens fünf bis sechs Soldaten hätten sich mit Schweinegrippe angesteckt, sagte er. Diese Information hätten sie von Kollegen im Krankenzimmer erhalten. Trotz der vielen Krankenfälle sehe es der Kadi aber nicht gerne, wenn die Rekruten Gesichtsmasken trügen, regte sich der Anrufer auf. (noo/hhs)