Girod parkiert Offroader-Initiative

  • Publiziert: 12.00 Uhr, Aktualisiert: 02.01.2012

BERN – Die Jungen Grünen sind heute mit 150'000 Unterschriften für die «Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge» bei der Bundeskanzlei vorgefahren.

Aus «administrativen Gründen» seien nur 120000 Unterschriften davon beglaubigt, schrieb die Partei in einem Communiqué. Der Bund soll laut Initiative – deren Ausformulierung sich nicht an alle sprachlichen Verkehrsregeln hält (Blick.ch berichtete) – Vorschriften zur Reduktion der negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen erlassen.

Den Jungen Grünen gehts einerseits um die Umweltbelastung durch grosse und starke Geländefahrzeuge, so genannte Offroader. Andererseits wollen sie Motorfahrzeugen, die Velofahrer, Fussgänger oder andere Verkehrsteilnehmer übermässig gefährden, die rote Ampel zeigen.

Der Bundesrat soll für die einzelnen Fahrzeugkategorien Grenzwerte und Vorschriften erlassen und diese regelmässig dem neuesten Stand anpassen. Bereits zugelassene Fahrzeuge der vom Verbot betroffenen Kategorien dürften weiterhin verkehren.

Für Personenwagen soll aber eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gelten. Überdies könnte der Bundesrat weiterhin Offroader und ähnliche Autos zulassen, wo diese für bestimmte Einsatzzwecke unabdingbar sind. (SDA/dip)

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