Gesundheit kostet 3000 Franken pro Kopf

  • Publiziert: 20.04.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

BERN – Im letzten Jahr sind die Gesundheitskosten um 3,9 Prozent gestiegen. Vor allem Spitalbehandlungen und Medikamente vom Arzt wurden massiv teurer.

Jeder Schweizer lag im vergangenen Jahr der Krankenkasse mit 2973 Franken auf der Tasche. Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) treiben vor allem ambulante Spitalbehandlungen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die Kosten in die Höhe.

Auffallend: Vor allem die Kosten für vom Arzt abgegebene Medikamente stiegen mit 5 Prozent plus wesentlich stärker als die in Apotheken bezogenen Heilmittel. Auch damit wurden die Gesundheitskosten, die

Die Spitalkosten bei ambulanten Behandlungen nahmen um 10 Prozent zu, stationäre Spitalaufenthalte stiegen dagegen nur um 1,5 Prozent. Mit 8,5 Prozent ebenfalls stark zugenommen haben die Kosten von Auftrags-Laboratorien.

Morgen Dienstag will Bundesrat Couchepin mit Politikern und Experten am Runden Tisch über die Senkung der Gesundheitskosten diskutieren. Ob sie Mittel und Wege finden, die drohende Prämienexplosion von über 10 Prozent zu verhindern, scheint angesichts vieler unterschiedlicher deen fraglich. (SDA/zum)

play Angesichts der streigenden Gesundheitskosten steigt nicht nur der Blutdruck kranker Menschen. (Keystone)

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