Gestern Frühling, heute wieder Schnee Macht uns das Jo-Jo-Wetter krank?

Kopfschmerzen, Müdigkeit, Kreislaufprobleme: Der launische Februar schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern überfordert zuweilen auch unser Immunsystem.

Wetterflash 19. Februar 2016, 13 Uhr

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Eben noch frühlingshafte Temperaturen, jetzt wieder Schneefall bis ins Flachland – das Wetter will sich im Februar nicht so recht entscheiden.

Das bleibt auch in den kommenden Tagen so: Laut Meteonews ist es morgen weitgehend bewölkt, in höher gelegenen Städten wird es voraussichtlich sogar schneien. Am Sonntag gibt es dann eine kurze Verschnaufpause, mit viel Sonne und milden Temperaturen bis 16 Grad, bevor am Dienstag wieder eine Kaltfront die Schweiz erreicht und die Schneefallgrenze nach unten drückt.

Dieses Wetter-Wirrwarr setzt derzeit vielen zu. «Die ständigen Temperaturwechsel sind für Menschen, die anfällig für Erkältungen sind, nicht gerade förderlich», sagt Meteorologe Roger Perret von Meteonews.

Der Körper muss sich ständig auf das neue Wetter einstellen, das strengt an. Bei raschen Umschwüngen kann es bei Betroffenen zu Abgeschlagenheit oder Problemen mit dem Kreislauf kommen – und zu dem, was allgemein als «Wetterfühligkeit» bezeichnet wird.

Man fühlt sich reizbar, hat schlechte Laune, kann sich nur schwer konzentrieren, spürt einen Druck im Kopf. Hinzu kommen chronische Erschöpfung und Müdigkeit.

Experten-Tipps gegen die Wetterfühligkeit

  • Frische Luft: Kältereize stärken vorbeugend die Gefässe und den Organismus. Gehen Sie deshalb bei jedem Wetter an die frische Luft.

  • Sauna: Regelmässige Saunagänge und Kneipp-Güsse stärken den Organismus.

  • Sport: Drei Mal pro Woche ein sanftes Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren, Schwimmen oder Walken wirken Wunder.

  • Ernährung: Um die Abwehrkräfte in Schuss zu halten, gilt generell: Gesunde Ernährung, ausreichend schlafen, nicht rauchen und Alkohol nur in Massen.

  • Genügend Trinken: Trinken Sie mindestens jede Stunde ein Glas Wasser. Sie stützen damit Ihren Kreislauf. Kaffee nur in Massen geniessen.

  • Entspannung: Yoga, Autogenes Training oder Meditation wirken beruhigend und ausgleichend auf Körper und Geist.

  • Zwiebelprinzip: Stellen Sie Ihre Kleidung so zusammen, dass Sie jederzeit auf Temperaturschwankungen reagieren können. Mehrere Lagen übereinander sind hilfreich.

  • Tee und Vitamine: Tees aus Salbei, Lavendel, Passionsblume wirken ausgleichend auf die Psyche. Bewährt bei Wetterfühligkeit sind auch Klosterfrau-Melissengeist und ein Vitamin-B-Präparat.

    (Quelle: gesund24)

Macht uns das Jo-Jo-Wetter krank? Kommt darauf an, meint Meteorologe Perret: «Zwar begünstigen schwankende Temperaturen Erkältungen. Das betrifft aber vor allem Menschen, die sowieso schon geschwächt oder gestresst sind.»

Viel schlimmer für den Organismus sei es aber, wenn die Sonne über längere Zeit fernbleibt, etwa aufgrund von Hochnebel.

«Dauerhaft trübes Wetter schlägt nicht nur auf das Gemüt, sondern schwächt auch das Immunsystem – wegen des sinkenden Vitamin-D-Spiegels», sagt Perret. «Solange sich die Sonne ab und zu blicken lässt, ist also alles nur halb so schlimm. Sie sorgt für Auflockerung und den nötigen Energie-Schub.»

Publiziert am 19.02.2016 | Aktualisiert am 18.04.2016
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1 Kommentare
  • Dieter  Neth aus Trimbach
    20.02.2016
    Und ich Narr hab gedacht, dass Erkältungen von Viren verursacht werden. Das hat mit dem Wetter erstmal nichts zu tun, es gibt ja auch die sogenannten Sommergrippen. Dass es im Februar und März so auf und ab geht ist halt mit dem beginnenden Frühling normal. Es gibt Orte, wo die Temperatur innerhalb desselben Tages von Null auf 28 Grad steigt und wieder retour. Im Februar. Und davon wird auch keiner krank, nur die Wahl der Garderobe kann ein wenig stressen.