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Mit 235 Kilometern pro Stunde raste eine Polizeipatrouille dem Audi A3 von Gerold Stadler hinterher. Trotzdem konnte der Todesschütze entkommen. In riskanten Manövern konnte der 34-jährige Banker seine Verfolger abschütteln. Sie fanden den verlassenen Wagen in Huémoz.
Seitdem fehlt von Gerold Stadler jede Spur.
Es sei auch ein internationaler Haftbefehl erlassen worden, sagte der Walliser Polizeisprecher Renato Kalbermatten. Denn möglicherweise hat sich Stadler ins Ausland abgesetzt.
Der von Corinne Rey-Bellet seit kurzer Zeit getrennt lebende Mann ist bewaffnet und wird von der Polizei als gefährlich eingestuft. «Die Suche läuft auf Hochtouren», sagte Kalbermatten.
Der Zustand der bei der Bluttat mit fünf Kugeln schwer verletzten Mutter war am Dienstag stabil. Sie sei aber nach Angaben der Ärzte noch nicht ausser Lebensgefahr, sagte Kalbermatten.
Gerold Stadler hatte am Sonntagabend seine Ehefrau Corinne Rey-Bellet sowie deren Bruder Alain am Wohnort ihrer Eltern in Les Crosets erschossen. Die Mutter überlebte schwerverletzt. Der zweieinhalbjährige Sohn des Skistars befand sich ebenfalls im Haus, blieb verschont
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Gerold Stadler hat seine Ehefrau Corinne Rey-Bellet erschossen. Er ist immer noch flüchtig. (Keystone (Archivbild 2002))