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Geri Müller, der Präsident der Aussenpolitischen Kommission des Nationalrates (APK) will in Sachen Gaddafi-Geiseln eine sorgfältige Lageanalyse vornehmen. Dies, nachdem die Schweizer Delegation gestern erneut mit leeren Händen aus Tripolis zurückgekehrt ist. Und doch ist Müller überzeugt: Es sei in den letzten Wochen «nicht nichts geschehen.»
«Wichtig ist, dass man genau weiss, was mit den letzten Handlungen der Libyen-Task-Force erreicht worden ist», sagte Müller heute Morgen gegenüber Schweizer Radio DRS. Aufgrund der Lageanalyse müsse sich die Schweiz dann einen «sorgfältigen Plan» ausdenken.
Heute läuft die 60-Tage-Frist aus, die der von Bundesrat Hans-Rudolf Merz am 20. August unterzeichnete Vertrag mit Libyen vorsieht. Darin wurde die Normalisierung der Beziehungen mit Tripolis geregelt, nicht aber die Freilassung der zwei in Libyen festgehaltenen Schweizer.
Über den Aufenthaltsort und den Zustand der Geiseln hat Müller keine weiteren Informationen, wie er ausführte. Müller sprach sich gegen den Abbruch der diplomatischen Beziehungen aus: «Ohne diese läuft vermutlich gar nichts», sagte er. Auf libyscher Seite müsse jetzt aber Bewegung kommen, forderte er. (SDA/gux)
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Der Präsident der APK, Geri Müller: Jetzt will auch er langsam wissen, was die Libyen-Task-Force erreicht hat. (RDB)