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13 Genfer gaben ihre Armeewaffe ab

GENF – Seit dem 2. Januar können in Genf Armeeangehörige ihre Waffe freiwillig im Zeughaus abgeben. Bis heute kamen dreizehn Personen vorbei.

Aktualisiert um 15:18 | 09.01.2008
Zeughaus Genf: Hier können seit Anfang Jahr die Armeewaffen abgegeben werden. Das soll im Wallis auch möglich sein. (Keystone)
Zeughaus Genf: Hier können seit Anfang Jahr die Armeewaffen abgegeben werden. Das soll im Wallis auch möglich sein. (Keystone)
Vor dem Ende der Schulferien habe niemand einen Ansturm erwartet, sagte der kantonale Direktor für Militärangelegenheiten, Guy Reyfer. Er sei dagegen überzeugt, dass die Anzahl der abgegebenen Waffen nach den Ferien ansteigen werde. Viele Waffen würden wohl auch nach den Wiederholungskursen abgegeben.

Das Zeughaus Genf bietet Platz für etwa 1250 Waffen. Insgesamt sind im Kanton Genf etwa 7500 Armeewaffen im Umlauf.

Der Bund beobachtet die Genfer Aktion kritisch. Er hat allerdings sein Veto noch nicht eingelegt. Zurzeit klären Juristen des Bundes ab, ob die Kantone die Kompetenz haben, die Abgabe in Zeughäusern zu ermöglichen. (SDA)
In kompetente Hände gegeben: Ein Genfer deponiert sein Sturmgewehr 90 im Zeughaus. (Keystone)
In kompetente Hände gegeben: Ein Genfer deponiert sein Sturmgewehr 90 im Zeughaus. (Keystone)
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