Gipf-Oberfrick sagt zum zweiten Mal Nein Kein roter Pass für Kampf-VeganerinHolten

GIPF-OBERFRICK AG - Die Holländerin Nancy Holten bleibt Holländerin. Die Bürger von Gipf-Oberfrick lehnten zum zweiten Mal das Einbürgerungsgesuch der umstrittenen Veganerin ab.

Die Veganerin protestiert in Oberfrick AG mit einer Mahnwache gegen die Jagd. play
Nancy Holtens Einbürgerungsgesuch wurde zum zweiten Mal abgelehnt. Facebook

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Man darf langsam Mitleid mit ihr haben: Die umstrittene Tierschützerin Nancy Holten aus dem Aargau erhielt am Freitagabend auch beim zweiten Anlauf eine Abfuhr.

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Gipf-Oberfrick AG wollten die holländische Veganerin, die durch ihren Kuhglocken-Protest (BLICK berichtete) schweizweit bekannt wurde, nicht zur Schweizerin machen.

Das Nein der Gemeindeversammlung war deutlich: Mit 203 zu 59 Stimmen lehnten die Gipf-Oberfricker ihre Einbürgerung ab, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

Nancy Holten mit «Crystal» (rechts). play

Nancy Holten mit «Crystal» (rechts).

ZVG

Holten, die bis zuletzt mit eigenwilligen Aktionen für ihre Einbürgerung warb, ist enttäuscht. Gegenüber BLICK sagt sie: «Es ging nicht um meine Einbürgerung, sondern darum, ob freie Meinungsäusserung zur Demokratie gehört.»

Sie will sich nicht geschlagen geben. Holten will nun den Regierungsrat bitten, ihr direkt den Pass auszustellen. (pma)

Publiziert am 26.11.2016 | Aktualisiert am 26.11.2016
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72 Kommentare
  • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
    27.11.2016
    Hoffentlich gibt ihr der Regierungsrat den Pass. In der Schweiz ist in Vielem eine Stagnation festzustellen. Das ist nicht gut fuer die Entwicklung. Nur wenn einer mit Kohle winkt, ist er willkommen. Und hier kommt jemand, der ein paar Sachen in Frage stellt und hopp, ist von sachlicher Abstimmung keine Rede mehr. Der Neid ist enorm praesent in der Schweiz. Hier wird Demokratie missbraucht. Hoffe, der Regierungsrat aendert das und dass wir dann in der Politik von der tollen Frau noch viel hoeren
  • Manfred  Frosch 27.11.2016
    Ich finde es absolut vorbildlich und bewundernswert, wie und wofür sich die nette Dame einsetzt! Sie nutzt ihre Attraktivität, um andere Menschen auf Missstände aufmerksam zu machen. Allerdings hätte sie zuerst ihren Pass in Empfang nehmen sollen. Nicht jede uralte Tradition ist erhaltungswürdig (z.b. wenn sie in der heutigen Zeit einfach keinen Sinn mehr ergeben). Tierschutz/Tierwohl muss immer an oberster Stelle stehen. Die Schweizer sollten stolz auf das Engagement der Fr. Holten sein.
  • Hugo  Stiglitz aus Frankreich
    26.11.2016
    Das ist ein Missbrauch der Demokratie. Erfuellt Fakten, ihre Pflichten. Aber abgelehnt weil sie nicht ins Schema passt. Das ist bieder und buenzlig. Da braucht sie den Pass sicher nicht.
  • Gina  Meier 26.11.2016
    Es geht ihr nur um Meinungsfreiheit und Demokratie?Die Gemeinde hat doch ihre Meinung zum 2ten mal demokratisch geäussert. Scheinbar hat man ein wenig Probleme anderer Leute Meinung zu Respektieren und will lieber zum Regierungsrat, dann gibts ev nochmals 15 Minuten "Ruhm".
  • Remo  Albrecht aus Höri
    26.11.2016
    OK, als Ergänzung und zu Verständnis:
    Wenn jemand vor der Einbürgerungsbehörde nach über 30 Jahre im Dorf die drei Dorfteile, unser Fluss oder unseren "Berg" nicht benennen kann, hat die Einbürgerung "verdient"? Keiner deutschen Sprache mächtig (nur mit Hilfe des Mannes auf die Fragen antwortend) soll die Einbürgerung erhalten?
    Denke, die Einbürgerungsbehörden wissen genau um was es geht. Das Politische Verständnis ist den Leuten sowieso egal, der Pass ist wichtig zum *Heimreisen* ohne Propleme