GA im Telefon und Drecks-WC-Melder Das vermissen die User bei der neuen SBB-App

Seit heute morgen ist die neue SBB-App verfügbar. Ein grosser Sprung mit vielen neuen Funktionen. Auf eine Verbesserung warten jedoch viele: aufs GA auf dem Handy.

Neue SBB-App: User vermissen integriertes GA & WC-Dreck-Melder play
Die SBB haben gestern ihre neue App vorgestellt. MANUEL LOPEZ

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Seit heute kurz vor 10 Uhr ist die neue App der SBB in den Stores der jeweiligen Smartphone-Systeme erhältlich. Rund drei Millionen Nutzer haben sie am ersten Tag des Relaunches bereits heruntergeladen. Der komplette Auffrisch erfreute viele Pendler. Das Prinzip, Bewährtes beizubehalten und hunderttausende App-User nicht umzugewöhnen, haben die SBB erfüllt.

Perfekt ist die App aber noch nicht. Bereits bei der gestrigen Präsentation und auch heute nach der Auslieferung an die Nutzer kamen die ersten Kritiken auf. Auf den Social-Media-Kanälen und auf der SBB-eigenen Plattform bemängeln die Nutzer diverse Details. Etwa den Kauf von Spezial-Billetten oder die fehlende QR-Code-Scanner-Funktion. Mit der alten App konnte man so verdreckte Bahntoiletten melden.

SwissPass-Frust bei GA-Besitzern

Aber auch grössere Innovationen vermissen viele User: So warten GA-Besitzer wetier darauf, dass ihr SwissPass ganz in die App integriert wird. Die SBB haben hier eine kleine Verbesserung hingebracht: Wer einen Halbtax-SwissPass in der App hinterlegt hat, muss die rote Karte beim mobilen Ticket nicht mehr zusätzlich vorweisen.

Für das GA haben die SBB Besserung versprochen: Die komplette Integration des Generalabonnements in der App wird jedoch erst Ende 2017 erfolgen. Vielfahrer müssen also noch länger zuwarten.

Die SBB antworten auf eine entsprechende Anfrage im schönsten Walliserdeutsch: «Jetzt chenwer scho Mal zHalbtax uf SwissPass verchnüpfu, das isch scho Mal en Schritt vorwärts. Das hert aber nit üf, wier blibe dra und si froh fer jede Input wa chunt. Dini Idee heiwer bereits bi de Verantwortlichu platziert.» (pma)

Publiziert am 01.11.2016 | Aktualisiert am 04.11.2016
SBB Mobile

So kommen Sie zur App

Die neue SBB-App ist seit gestern um 10 Uhr verfügbar. Vorausgesetzt ist ein iPhone oder ein Android-Smartphone. Allerdings läuft die neue Version von «SBB Mobile» nur ab den Versionen iOS 9 oder Android 4.0 und höher.

Wer ein älteres Betriebssystem hat, kann weiterhin die alte App nutzen. Ab 2017 gibt es eine Web-Anwendung für inkompatible Handys.

In der Regel aktualisiert das Smartphone die alte SBB-App automatisch. Ist das nicht der Fall, kann man die neue Version im Apple App Store (iPhone) oder im Google Play Store (Android) herunterladen. SBB Mobile ist kostenlos. 

Die Testversion «SBB Preview» funktioniert weiterhin. Die App-Entwickler der SBB wollen die Anwendung weiterhin nutzen, um neue Funktionen zu testen.

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So präsentieren die SBB die neue App

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8 Kommentare
  • Bernadette  Wiprächtiger , via Facebook 01.11.2016
    Leider kann man das Ticket nicht mit der Maestro bezahlen. Nicht jeder hat eine Kreditkarte oder ein Konto bei der Post.
  • J.  J aus Aarau
    01.11.2016
    Da bin ich ja froh, dass ich nichts verpasst habe. Das App kommt für Windows Phone erst im 2017
  • Michael  Albisser 01.11.2016
    Nichts funktioniert!! Fehlermeldung über Fehlermeldung...
    Scheint ungenügend getestet worden zu sein. Peinlich!
    Her mit der alten Version.
  • R.  Lüthi 01.11.2016
    Diese App ist vergleichbar mit einem Smartphone. Das Wesentliche gerät zur Nebensache. Beim Smartphone dss Telefonieren, bei der SBB-App der Fahrplan. Sorry SBB, da wurde nichts vereinfacht und weniger wäre mehr gewesen.
  • Thomas  Jauslin aus Niederglatt ZH
    01.11.2016
    Das Update habe ich herunter geladen und ich wollte mir eine Verbindung heraussuchen. Weiter kam ich nicht. Weil die App einen Fehler hat. Ohne Fahrplanauskunft kein Ticket. Das Problem habe ich mit dem Auto nicht. Tja typisch SBB und ihre Apps. Viele Millionen verlocht und am Schluss geht es trotzdem nicht oder nur schlecht. Der Kunde darf es bezahlen und der feine Herr Meyer und die Kolumnefrau Pilloud trinken ein paar Güplis darauf und lachen sich den Buckel voll.