Fressnapf warnt Im Briefkasten könnte giftiges Gratis-Tierfutter landen

Die deutsche Tierzubehör-Kette «Fressnapf» warnt vor Gratis-Müsterli, die angeblich im Raum Hamburg in den Briefkästen landen. In den Probepackungen soll sich Gift-Futter verbergen.

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Dieser Hund hat wohl eine etwas grössere Portion erhalten, als in einem Gratismuster Hundefutter normalerweise enthalten ist. (Symbolbild) Keystone

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In sozialen Netzwerken ist Panik ausgebrochen, weil User davor warnen, dass in Futter-Müsterli angeblich Gift stecke. Perfid: Die Absender verstecken sich hinter dem Händler «Fressnapf». Dahinter vermuten die Verfasser der Warnung böse Tierhasser. Fotos von solchen Gift-Packungen sucht man auf Facebook allerdings vergeblich. 

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So warnt der Tierzubehör-Anbieter auf Facebook vor dem Gift-Gratismuster, das im Raum Hamburg angeblich in den Briefkästen landete. Screenshot

Fressnapf warnt auf Facebook: «Solltet ihr ein Paket mit Futterproben und dem Absender Fressnapf erhalten, das ihr nicht über unseren Online-Shop bestellt habt, gebt dies bitte bei den Kollegen im Markt ab.» Auch die Schweizer Vertretung schreibt: «Wir können euch versichern, dass diese Futterproben-Pakete nicht von Fressnapf versendet wurden.»

Doch es bleibt unklar, ob tatsächlich je solche Gift-Müsterli in einem Briefkasten landeten. Eveline Stocker von Fressnapf Schweiz sagt zu BLICK: «Die Meldung stammt aus dem Raum Hamburg. Dort wird abgeklärt, ob an der Meldung etwas dran ist. In der Schweiz gibt es bisher keine Betroffenen.»

Nur ein Internet-Scherz?

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Diese Warnung verbreitete Panik im Netz. Screenshot

Tatsächlich sei aber noch keine einzige angebliche Gift-Packung in einer deutschen Filiale abgegeben worden. Stocker: «Unsere deutschen Kollegen konnten nicht untersuchen, um welche Marken es sich handeln soll und welches Gift angeblich drin ist. Gerne würden wir dies im Labor untersuchen.»

Obwohl es sich auch bloss um einen Internet-Scherz handeln könnte – einen sogenannten Hoax – sah sich Fressnapf dazu veranlasst, auf Facebook zu warnen. Stocker: «Wir möchten einen potentiellen Schaden verhindern.» (ct)

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 03.03.2016
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  • Marion   Jost aus Schönenwerd
    03.03.2016
    In dem Fall lieber das Zeug nicht anrühren, egal ob es ein Hoax ist oder nicht!!!!