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Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) unterstützt das Referendum gegen die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit nicht.
Das meldete sie am Freitagnachmittag.
Der Vorstand beschloss den Verzicht nach tagelangem Streit mit 10:7 Stimmen.
Der negative Entscheid ist ein schwerer Schlag für die Befürworter eines Referendums. Denn mit der Organsationskraft der Auns wäre der Erfolg des Referendums praktisch garantiert gewesen.
Die Frage der Personenfreizügigkeit spaltet die Auns jetzt genauso wie zuvor schon die SVP.
Die Auns, in deren 19-köpfigem Vorstand sechs Nationalräte der SVP sitzen, ist jetzt der Position der SVP Schweiz gefolgt. Die Delegierten der Volkspartei hatten am vergangenen Samstag beschlossen, das Referendum gegen die Personenfreizügigkeit nicht zu unterstützen.
Ein Drittel der SVP-Basis sowie die Junge SVP stellen sich jedoch hinter das Referendum. Zu den Befürwortern gehört auch Auns- Präsident und SVP-Nationalrat Pirmin Schwander: Er hatte vor der Luzerner Kantonalsektion der SVP für die Unterstützung des Referendums geworben.
(SDA/snx)