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Beim zweiten Todesopfer handelt es sich um eine Frau, die etwas über 50 Jahre alt war. Das hat Urs Rüegg von der kantonalen Gesundheitsdirektion bestätigt.
Die Frau sei bereits geschwächt gewesen. Laut Rüegg litt sie an Diabetes. Die Frau sei wegen dieser Erkrankung schon mehrmals in Spitabehandlung gewesen. Gestorben ist sie an einer Lungenentzündung.
Rüegg betonte, dass die Frau aufgrund ihrer Diabetes-Erkrankung auch bei einer normalen Grippe mit Komplikationen hätte rechnen müssen. Man dürfe zudem nicht ausser Acht lassen, dass im Kanton Zürich jedes Jahr rund 100 Menschen an der saisonalen Grippe sterben würden.
An einer Medienkonferenz des Bundesamts für Gesundheit soll es heute Vormittag mehr Informationen geben.
Der erste Schweinegrippe-Todesfall wurde gestern in Baselland bekannt. Das Opfer ist ein vier Monate alter Säugling. Auch hier gab es Komplikationen, die nichts mit der Schweinegrippe zu tun haben. Das Kind hatte eine Hasenscharte, die die Atmung beeinträchtigte und den Ausbruch einer Lungenentzündung begünstigte. (SDA/snx)