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Jetzt ist es raus: Der 21-Jährige, der gestern festgenommen wurde, hat Francesca an der Bushaltestelle Zürich-Höngg erschossen! Der Rekrut gestand heute seine Tat. Er habe einen Schuss aus seiner Armeewaffe abgegeben, gab er zu.
Offensichtlich war er von einem Augenzeugen gesehen worden. Dieser hatte ausgesagt, dass sich kurz vor der Tat im Bereich der Bushaltestelle Hönggerberg eine Person mit Tarnjacke und Sturmgewehr aufgehalten habe.
Wie die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich gegenüber Blick.ch sagte, war der Schweizer chilenischer Abstammung am Tag der Tat aus der RS entlassen worden.
In der Einvernahme von gestern habe er zugegeben, den tödlichen Schuss abgegeben zu haben. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft beantragt. Bei der sichergestellten Tatwaffe handle es sich um ein Schweizer Armeegewehr.
Warum er es getan hat, ist bis jetzt unklar. Der genaue Tatablauf und das Tatmotiv sind Gegenstand weiterer Ermittlungen. Bisher war zwischen dem Täter (21) und der getöteten Francesca (16†) keine Verbindung ersichtlich.
Falls der Soldat seine Tötung auf dem Heimweg von der Rekrutenschule begangen hat, fällt der Fall unter Umständen unter das Militärstrafrecht. Wenn er vorher aber zuhause war, fällt sie unter ziviles Recht. Dies wird zurzeit noch abgeklärt. (AP/SDA/spj)
An dieser Bushaltestelle wurde Francesca erschossen.- Keystone