
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Ob man nun lernt, einen Panzer zu fahren oder eine Granate abzufeuern oder wie man lange Märsche übersteht: Immer bleibt noch ein bisschen Zeit, schnell ein paar Föteli oder ein Filmli zu machen. Als Souvenir. Für die Lieben daheim. Einfach aus Plausch.
Alles ganz harmlos? Auf den ersten Blick schon. Aber da heute alles mit allem vernetzt ist, eben doch nicht. Und darum will die Armee Fotografieren und Filmen im Dienst verbieten. Und zwar subito. Schon ab nächstem Jahr, schreibt die «Basler Zeitung» in ihrem Primeur.
Armee-Sprecher Felix Endrich begründet das strenge Auftreten so: Solche Filmchen sei auch schon auf YouTube aufgetaucht. Hier sei die Armeewaffe in einem «missbräuchlichen Zusammenhang» gezeigt worden. Das sei mit dem erwünschten «Bild der Armee» in der Öffentlichkeit nicht vereinbar.
Verhindert werden sollen insbesondere sexistische, rassistische und gewaltverherrlichende Filme.
In vier Fällen sind Verfahren eingeleitet worden. Davon sei eines abgeschlossen und es seien Sanktionen vorgenommen worden. Die restlichen drei Fälle seien noch hängig, sagte Endrich. (snx)