Dramatische Augenzeugenberichte Flammeninferno in Asylheim

FRAUENFELD - TG - Dramatische Szenen im Durchgangsheim in Frauenfeld: Nur knapp konnten die schlafenden Asylsuchenden den Flammen entkommen. Blick.ch sprach mit den Betroffenen.

  • Publiziert: 22.02.2012
  • Von Josua Niederastroth und Sandro Inguscio

Es ist drei Uhr, Mittwochmorgen. Alle Bewohner des Durchgangsheim für Asylsuchende in Frauenfeld schlafen. Doch dann beginnt der Albtraum: «Ich schlief ruhig neben meinem Baby als ich die lauten Schreie hörte», berichtet die Äthiopierin Mihrer Tesfay (20). «Ich dachte es sei eine Prügelei. Bis ich aus dem Fenster schaute und plötzlich Feuer sah.»

Im Aufenthaltsraum des Nachbargebäudes ist ein Feuer ausgebrochen. Bald schlagen die Flammen aus den Fenstern.

Alles voller Rauch

Adis Eminic (37) aus Bosnien, Ivan Arsic (27) aus dem Kosovo und Denis Zhuk (29) aus der Ukraine schliefen direkt neben dem brennenden Raum. «Ich bin vom Gestank des Rauchs aufgewacht. Ich bin aufgestanden und habe das Licht im Gang angemacht. Alles war voller Rauch», erzählt Eminic. Sofort weckt er seine beiden Kollegen.

«Wir warfen unsere Habseligkeiten aus dem Fenster und sprangen nach. Wir hatten solche Angst.» Zum Glück ist das Heim nur einstöckig. Unverzüglich helfen die ausgerückten Einsatzkräfte den restlichen Bewohnern. Alle 13 Personen, die in diesem Gebäudeteil untergebracht waren, konnten gerettet werden. Wie durch ein Wunder blieben alle unverletzt.

Die Feuerwehr brachte den Brand dann rasch unter Kontrolle. Trotzdem ist der gesamte Trakt, in dem das Feuer ausbrach, nun unbewohnbar. «Der Aufenthaltsraum ist total ausgebrannt», berichtet Susanne Höllwarth (47), Leiterin der Peregrina-Stiftung, die das Heim verwaltet. Die Brandursache ist bislang unbekannt.

Verdächtige Männer mit Kapuzen

Gegenüber blick.ch berichtet ein Nachbar, dass er gesehen haben will, wie kurz zuvor drei Männer mit Kapuzen und Stiefeln um das Gebäude schlichen, und dann wegrannten. Zehn Minuten später brach das Feuer aus.

«Es gab keine Drohungen im Vorfeld. Ich denke und hoffe, dass es kein Anschlag war, aber man weiss es nie», sagt Höllwarth.

Die Polizei schloss einen Brandanschlag aber aus. Es seien kein Brandbeschleuniger oder Ähnliches gefunden worden.

Kommentare (12)

  • Sven  Meier
    Die Behörden müssen mal auf den Volkswillen hören, denn dem Volk reicht es, diese vielen Asylanten! Wenn die Behörden weiter das machen wo sie wollen, kommt es immer schlimmer! Das Schweizer Volk fühlt sicher verarscht von der eigenen regierung, zumindest im Fall Asylanten! Früher hatte das Ausland noch Respekt von der Schweiz, heute ist die Schweiz ein Lacher für die Welt!
    • 23.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Heinz  Knauser , Bern
    Werner Bieinisowitsch!
    Damit ist Alkes gesagt,
    Die Schweizer Bevölkerung hat die abäse Volk.
    Es werden noch mehr solche taten folgen, wenn der ybR nicht endlich handelt.
    Das Fass Ist voll.
    Due Schweizer Bevölkerung wurde vom BR schnon genug verarscht.
    Nun folgen Taten!

    Es wird aus Arten wie in Tunesien, Ägypten oder wo weiss ich noch alles!!!!
    Die Asylanten will keiner mehr!!!
    Begreift das endlich in Bern!,

    • 22.02.2012
    • 1 Gefällt mir
    • Hugo  Ehrismann
      Falsch Herr Knauser aus Bern - es gibt sie noch,die die Asylanten wollen oder haben sie vergessen das es sehr viele Linke gibt in der Schweiz?Nichts gegen Asylanten die auch Asylanten sind aber die meisten der heutigen - vor allem aus Nordafrika sind doch Wirtschaftsflüchtlinge und keine die unsere Hilfe wirklich brauchen.
      • 23.02.2012
      • als Kommentar auf Heinz  Knauser , Bern
      • 1 Gefällt mir
  • Rolf  Brunner , Khao Thalu
    Bravo Frauenfeld
    • 22.02.2012
    • 1 Gefällt mir
  • Werner  Bieinisowitsch , Sant Jordi
    Haben sich die Behörden mal hinterfragt, warum man immer annehmen muss, dass es ein Brandanschlag sein könnte? Ich kann diesen Blinden und Tauben vielleicht die Augen und Ohren öffnen. Wenn man die Aengste der Bevölkerung ernst nehmen würde, auf seiten des BfM, und endlich die, welche nur von der Gutmütigkeit der Schweizer profitieren wollen, hier stehlen, rauben, prügeln etc., endlich mal sofort an der Grenze zurückweisen würde, dann hätten es die echten Flüchtlinge auch viel leichter in der Schweiz. Aber die Schweizer Politik wird von den linken und grünen Gutmenschen beherrscht, was das Resultat der von der SP verbreiteten Lügen vor den Wahlen ist, aber eben, die Mehrheit wollte dem Blocher "ans Bein pinkeln" statt der SP, jetzt haben sie den "Salat".
    • 22.02.2012
    • 6 Gefällt mir
    • Weber  Chregel
      Wie recht Hr.Jordi hat,ist doch genau so die liebe SP soll diese Leute in ihren Wohnungen aufnehmen.
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Werner  Bieinisowitsch , Sant Jordi
      • 6 Gefällt mir
  • Peter R.  Suter , Berlin
    Unabhängig des Brandes stellt sich die Frage:
    Was suchen Frau Mihrer Tesfay und ihr Baby Yabsira, die Herrn Adis Eminic, Ivan Arsic und Denis Zhuk im Asylheim. Sie kommen doch alle aus sog. sicheren Ländern, oder? Flüchtlinge vor wem und was?
    • 22.02.2012
    • 7 Gefällt mir
    • Walter 
      Sicheres Land gegen unsichere Baracke getauscht. Trotzdem ein guter Tausch, dafür werden die Gutmenschen schon sorgen.
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Peter R.  Suter , Berlin
      • 7 Gefällt mir
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