Finderin wird belohnt Sprachschule blamiert sich mit Tippfehler

CHUR GR - In den Bussen von Chur sorgt ein Plakat einer Sprachschule für Gelächter: In falschem Deutsch will sie Interessierte überzeugen, «am Bahnhofstrasse» ihren Sprachaufenthalt zu beginnen.

Sprachschule & Reisenabieter ESL blamiert sich mit Tippfehler play
Der Sprachreiseanbieter ESL sorgte mit dem Tippfehler «am Bahnhofstrasse» für Gelächter. Leserreporterin 8989

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Wie schnell ein Tippfehler passieren kann, wissen Zeitungsmacher zur Genüge. Peinlich wirds aber, wenn sich eine Schule auf einem Inserat vertippt.

So wie der Schweizer Sprachreiseanbieter ESL. In Chur wirbt er im Bus damit, dass ein Sprachaufenthalt «am Bahnhofstrasse 8» beginne.

«Schon recht peinlich», meint die Zürcher BLICK-Leserin Vivienne (20), die das Plakat entdeckte.

Angesprochen auf das Malheur zeigte sich Philipp Hari, der Deutschschweizer Regionalverantwortliche von ESL, beschämt. «Solche Fehler sind aber menschlich und passieren.»

Schuld sind die Welschen

«Unsere welschen Grafiker haben zwar einen Deutschkurs besucht, trotzdem hätte die Vorlage vor dem Druck noch gegengelesen werden müssen», sagt Hari.

Viviennes Aufmerksamkeit will Hari nun mit einem Gutschein honorieren: «Wir möchten uns bei der aufmerksamen Leserin bedanken und sie belohnen.» Sie darf sich über einen Gutschein im Wert von 500 Franken für einen Sprachaufenthalt nach Wahl freuen. 

Eine Überraschung, die sie gut gebrauchen kann: «Ich hatte sowieso vor, bald einen Sprachaufenthalt zu machen.» (pma)

Publiziert am 22.10.2016 | Aktualisiert am 22.10.2016
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19 Kommentare
  • Remo  Albrecht aus Höri
    23.10.2016
    Herr Brändle
    Ich halte mich lieber an die alte Rechtschreibung wie Photographie, Telephon,,, etc. sieht einfach besser aus und entspricht dem Ursprung, ja kein Stängel, eine Gämse, ein Portmonee oder Schpagetti (oder wie auch immer)..
    Zur Info:
    Orthographie
    Or|tho|gra|phie 〈f. 11〉 richtige Schreibung (der Wörter), Rechtschreibung; auch Orthografie [ griech. orthos „richtig, recht“ und graphein „schreiben“]
  • Silvio  Valentino aus Winterthur
    23.10.2016
    Skurril, dass der "Blick" sich über einen solchen Fehler lustig macht, wo es doch in jeder einzelnen Ausgabe dieser Zeitung von sprachlichen Gräueltaten wimmelt. Aber 1. werden die entsprechenden Leser-Meldungen nicht publiziert und 2. werden die gemeldeten Fehler dann in der Online-Ausgabe umgehend verbessert. Wer im Glashaus sitzt ... .
  • Hans  Meisner aus Aarau
    23.10.2016
    Ich seh nur gratis Werbung für die Schule. Also alles richtig gemacht.
  • Hans  Müller aus Bern
    23.10.2016
    Wird über etwas gesprochen und schafft es ein Plakat so sogar in die Medien gibt es keine bessere Werbung, Auftrag erfüllt.
    • Fridolin  Glarner-Walker aus Genf
      23.10.2016
      Absolut richtig, ob dies nun gewollt oder zufällig war? Jedenfalls wissen nun nicht nur die Churer, dass es diese Firma gibt.
  • Ruedi  Voser 23.10.2016
    Was CHF 500. Gutschein. Da kann die Frau glatt 3 Monate an die Sprachschule ihrer Wahl.