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«Vollkommen ungenügend» sei die Kommunikation nach dem Bekanntwerden der Milliardenboni der UBS, kritisierte die Kommission. Die Finanzmarktaufsicht (Finma), welche die Bezüge genehmigte, hätte viel schneller und offener reagieren müssen.
Im Ganzen geht es um eine Summe von 2 Milliarden Franken. Nur 1,3 Milliarden aber sind per Arbeitsvertrag abgedeckt. Doch mit den «hohen vertraglich nicht zugesicherten Boni» in der Höhe von geschätzten 700 Millionen Franken kann die Kommission nichts anfangen. Diese seien angesichts der UBS-Verluste nicht gerechtfertigt.
Auch die Kommunikation der Grossbank UBS selbst sei «absolut ungenügend» gewesen.
Der Bundesrat schliesslich habe mit seinen Äusserungen vom 28. Januar «nichts zur Klärung der Fakten beigetragen, sondern die Verwirrung eher noch vergrössert».
Bei aller Kritik, Konsequenzen wollte die Kommission dann doch nicht ziehen: Sie lehnte einen Antrag ab, der den Bundesrat beauftragen wollte, der UBS einen Bonusverzicht nahezulegen. (SDA/snx)
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Spricht Klartext in der Boni-Frage: Fabio-Abate (FDP), Präsident der Finanzkommission des Nationalrats. (Keystone)