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Bei Computerspielen wird zwar in Massen getötet. Doch das ist rein virtuell. Einen Zusammenhang zwischen Fiktion und Realität wurde bisher nicht nachgewiesen.
Durch Armeewaffen sterben jedes Jahr Menschen. Sie töten sich selbst. Oder andere. Das ist traurige Realität.
Dass sogenannte Ego-Shooter Spielinhalte bieten, die vielen Menschen zu weite gehen, ist unbestritten. Aber es wird letztlich niemand gezwungen, solche Games zu spielen.
Dass Armeewaffen missbraucht werden, ist auch Realität. Nur wird damit oftmals unbeteiligten unglaubliches Leid zugefügt.
Warum will der Ständerat also Killerspiele verbieten, Waffen aber in hunderttausenden Haushalten herumstehen haben? Weil ersteres nur einige wenige stört. Und somit nicht das Gros der Wähler vergrault.