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Die Kampagne «Check-your-lovelife» vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) fordert Personen mit Geschlechtskrankheiten auf, mit dem Partner darüber zu sprechen.

Wer sich das nicht getraut, kann den eigens dafür geschaffenen Service des BAG in Anspruch nehmen und das per Brief, SMS oder E-Mail tun. Im eigenen Namen oder anonym.

Am Freitag wurde der Dienst aufgeschaltet. Nur wenige Stunden später war die SMS-Funktion bereits wieder deaktiviert.

Nur noch Light-Version online

Hatten einige Scherzkekse das Angebot zweckentfremdet und ihre Kollegen damit veräppelt? Der Nachrichteninhalt würde sich dafür bestens eignen: «Hallo. Bei mir wurde Syphilis diagnostiziert. Das ist sexuell übertragbar. Lass dich bei Teststelle oder Hausarzt untersuchen, auch wenn du keine Symptome hast. Ohne Behandlung kann die Infektion Folgen für deine Gesundheit haben.»

Mona Neidhart, Sprecherin des BAG, zu «Le Matin»: «Die SMS-Funktion wurde wegen Missbrauchs für unbestimmte Zeit deaktiviert.»

Mittlerweile ist eine Light-Version des SMS-Dienstes wieder aufgeschaltet. Die Textvorlage für das SMS ist online. Man soll sie kopieren oder als Inspiration nutzen. Die SMS muss man aber selbst verschicken. Anonymität gibts keine mehr.

Weiterhin möglich bei «check-your-lovelife.ch»: die anonyme Benachrichtigung per Brief oder E-Mail. Oder man sagt es dem Partner persönlich. (whk)

Beliebteste Kommentare

  • Alexander  Widmer , Zürich
    Es erheitert immer wieder von Neuem, wie naiv gewisse Entscheidungsträger in der Bundesverwaltung sind.
    • 17.10.2012
    • 44
    • 5
  • Hans >Peter  Läuchli , Vellerat
    Was für Halbschlaue unterstützen wir eigentlich mit unseren Steuergeldern, dass sie einen solchen Stuss fabrizieren. In diesem Teil der Verwaltung sind 2/3 zu entlassen, damit der Rest wieder Arbeit hat die dem Steuerzahler etwas bringt.
    • 18.10.2012
    • 8
    • 0

Alle Kommentare (3)

  • Mickey  Viganò , Zürich , via Facebook
    bestimmt gut bezahlte leute die sich das ausgedacht haben...
    *FAIL*
    • 18.10.2012
    • 7
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  • Hans >Peter  Läuchli , Vellerat
    Was für Halbschlaue unterstützen wir eigentlich mit unseren Steuergeldern, dass sie einen solchen Stuss fabrizieren. In diesem Teil der Verwaltung sind 2/3 zu entlassen, damit der Rest wieder Arbeit hat die dem Steuerzahler etwas bringt.
    • 18.10.2012
    • 8
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  • Alexander  Widmer , Zürich
    Es erheitert immer wieder von Neuem, wie naiv gewisse Entscheidungsträger in der Bundesverwaltung sind.
    • 17.10.2012
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