Feiger Überfall in Zofingen AG: Jugendliche klauen Schüler die Nike-Schuhe von den Füssen

ZOFINGEN (AG) - Zwei unbekannte Jugendliche forderten gestern von zwei Zofinger Schülern Geld. Unter Schlägen raubten sie einem der Opfer die Turnschuhe. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.

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Der feige Überfall passierte gestern auf dem Areal des Gemeindeschulhauses in Zofingen: Um 18 Uhr forderten die unbekannten Jugendlichen von den zwei Schülern die Herausgabe ihrer Portemonnaies.

Als die beiden Schüler im Alter von 13 und 14 Jahren den Tätern erklärten, dass sie keine Portemonnaies dabei haben, verpasste einer der Täter dem Älteren einen Ohrfeige und schlug ihm mit der Faust in den Bauch.

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Hier schlugen die Täter zu: Das Gemeindeschulhaus in Zofingen. www.schulezofingen.ch

Danach zwangen sie ihn, seine schwarzen Nike-Turnschuhe auszuziehen. Einer der Täter zog die Schuhe auch gleich an. Dann ergriffen die Jugendlichen die Flucht.

Die beiden Opfer alarmierten sofort die Polizei, welche mit mehreren Patrouillen die Fahndung aufnahm. Die Täter blieben jedoch verschwunden.

Wie die Kantonspolizei Aargau mitteilt, waren die beiden Täter etwa 15 Jahre alt. Einer ist 180 Zentimeter gross, dunkelhäutig und hat kurze, schwarze, gekrauste Haare. Zur Tatzeit war er dunkel gekleidet.

Sein Komplize ist 160 Zentimeter gross mit weisser Hautfarbe. Er hat glatte, blond-braune Haare und soll deutsch mit Balkan-Akzent gesprochen haben. Er war mit einer grauen Trainingshose und einer dunklen Jacke bekleidet.

Beim Weggehen trug er seine eigenen Turnschuhe der Marke Nike in der Hand.

Die Kantonspolizei West in Buchs sucht Augenzeugen und nimmt Hinweise zur Täterschaft unter der Nummer 062 835 80 20 entgegen. (vsc)

Publiziert am 11.02.2016 | Aktualisiert am 11.02.2016
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10 Kommentare
  • Gian  Schumacher aus Köniz
    11.02.2016
    einmal mehr ein Festival an faulen Ausreden zugunsten der Täter. Gibt es demnächst Prämien für solche Heldentaten? Wie zum Teufel soll man jungen Leuten noch beibringen einen Beruf zu ergreifen und zu arbeiten? Eine Karriere a la Carlos ist in der Schweiz viel attraktiver.
  • gregor  Surer aus ebikon
    11.02.2016
    @Huber, 2 gegen 2? Wo haben Sie Ihre Erziehung genossen um den beiden Opfern zu unterstellen nicht Manns genug zu sein sich zu wehren? Dank den Gutmenschen leben wir bald im wilden Westen bzw. Osten

    Die Täter werden leider nicht bestraft, doch die beiden Schüler taten das Richtige und bin froh, dass Ihre Vision vom Faustrecht nicht kommen wird.
  • Remo  Cadalbert aus Thalwil
    11.02.2016
    Jeden Tag die gleichen Schlagzeilen mit den gleichen Protagonisten aus den immer gleichen Kulturen. Aber es wird immer noch genug verblendete Gutmenschen geben, die am 28. Februar Nein zur DSI sagen... Ich frage mich, ob diese Menschen eifach nur blöd sind oder in einer komplett anderen Welt leben...
    • Stefano  Nembrini , via Facebook 11.02.2016
      Schon Mal überlegt das ev. nur das in den Medien steht? Haben Sie das Gefühl nur weil im Blick keine Schlagzeilen über Schweizer Straftäter sind, das es keine gibt? Augen auf mein Freund und nicht nur Augen in der Zeitung.
  • Markus  Thalmann aus Luzern
    11.02.2016
    Das wären dann unsere gut integrierten Secondos, welche nicht ausgeschafft werden dürfen. Härtefälle eben.
    • Bugi  Burgherr , via Facebook 11.02.2016
      Härtefälle? Nein nur einer von dutzenden Einzelfällen.
  • Erwin  Huber 11.02.2016
    2 gegen 2 und keines der Opfer wehrt sich? Ist das nun das Resultat von Gewaltprävention à la "stopp, stopp, stopp, ich fühle mich von dir gemobbt"? Das nennt man heutzutage wohl eine gute Erziehung.
    • Gerry  Schmidig 11.02.2016
      vielleicht müssen wir unseren Kindern wieder beibringen in solchen Momenten auch auszuteilen.... nur werden wie üblich die Opfer dann zu den Tätern. Da wir Schweizer ja sowas nicht machen dürfen.
    • Urs  Meilen 11.02.2016
      Dann würden wir anstatt von bestohlenen, von gemesserten Opfern lesen.
      Eins muss man Linksgrün lassen, die verhätschelnde Umerziehungspolitik ist wenigstens kohärent mit der Migrationspolitik und dem Importieren von Gewalt und Kriminalität.
    • Marco  Weber 11.02.2016
      Da die Täter wohl etwas älter und wohl auch ein bischen grösser sind (13 Jährige sind noch kein 1.80 gross oder?) Hätte das für die beiden wohl nicht gut geendet hätten sie sich noch gewehrt!