Falsche Tierstiftung benutzt Betrüger erbeuten 420'000 Franken

Mit einer nicht existierenden Tierstiftung haben Kriminelle 420'000 Franken ergattert. Nach einem Jahr ist die Beweisaufnahme abgeschlossen.

Falsche Tierstiftung genutzt: Diebe erbeuten 420'000 Franken play
Mit einer fingierten Tierstiftung zockten Betrüger ahnungslose Bürger ab. (Symbolbild)  Reuters

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Eine 45-jährige Frau und ein 69-Mann sollen mit einer fingierten Tierstiftung über 420'000 Franken erbeutet haben. Sie werden beschuldigt, mit den Geschädigten Verträge für nicht existente Arbeitsstellen abgeschlossen zu haben, wie Polizei und die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Oberland am Donnerstag mitteilten.

Noch vor Stellenantritt hatten die Opfer eine Einlage in einen Rentenfonds zu leisten. Mit mehreren wurden zudem Darlehens- und Anleiheverträge erstellt und unterzeichnet. Insgesamt waren zehn Personen betroffen.

In Einzelfällen sind die Darlehen teilweise, in zwei Fällen gar vollständig zurückbezahlt worden. Die Schadenssumme beläuft sich auf 360'000 Franken.

Bereits 2015 festgenommen

Die Polizei konnten die mutmasslichen Täter bereits Anfang Oktober 2015 verhaften und in Untersuchungshaft versetzen. Aus dieser wurden sie Mitte November 2015 wieder entlassen. Nach über einem Jahr sind die Ermittlungen zum Betrugsfall abgeschlossen.

Die Polizei eingeschaltet hatte eine Bürgerin, die von der fingierten Stiftung ein von ihr als unseriös empfundenes Stellenangebot erhalten hatte. Dieses hat mit einem Vorsorgeplan hohe Renditen versprochen.

Die mutmasslichen Täter müssen sich wegen Betrugs sowie Urkundenfälschung vor der Justiz zu verantworten haben. (SDA) 

Publiziert am 01.12.2016 | Aktualisiert um 22:34 Uhr
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