Fallschirm zu spät offen: Zwei Basejumper tot

  • Publiziert: 01.03.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

BERN – Schwarzes Wochenende in den Schweizer Bergen: Zwei ausländische Basejumper sind in der Schweiz bei Absprüngen ums Leben gekommen.

In Lauterbrunnen kam am Samstag gegen 17 Uhr ein 35-jähriger norwegischer Basejumper ums Leben, als er von dem beliebten Basejumping-Standort «Yellow Ocean» absprang. Beim Absturz prallte er laut der Berner Kantonspolizei fast ungebremst auf dem Waldboden auf und war sofort tot.

«Yellow Ocean» gilt unter Basejumpern als einer der einfacheren Basejumping-Orte im Lauterbrunnental. Er sei ideal als Vorbereitung für andere Orte im Tal, heisst es auf der Homepage eines Schweizer Basejumpers.

Tödlicher Basejump vom Gleitschirm aus

Ein 38-jähriger französischer Basejumper starb ebenfalls am Samstag gegen 13 Uhr in Le Châble im Unterwallis. Er war laut der Walliser Kantonspolizei mit seinem 71-jährigen Schwiegervater oberhalb von Verbier mit dem Gleitschirm zu einem Tandemflug gestartet.

Der Schwiegersohn war ausgerüstet für einen Base Jump und löste sich auf einer Höhe von 1800 Metern über Meer vom Gleitschirm. Gemäss Aussage des Gleitschirmpiloten verlief der Sprung seines Schwiegersohnes zuerst ohne Probleme.

Plötzlich habe er sich aus noch nicht geklärten Gründen aus geringer Höhe nach links gedreht, und der Fallschirm habe sich erst kurz über dem Boden geöffnet, sagte der Mann weiter. Der Base-Jumper wurde auf der Stelle getötet. (SDA)

play Beliebte Base-Jump-Felsen auf der linken Talseite oberhalb von Lauterbrunnen: «Nose» (links hinten) und Staubbach. (SoBli)

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