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Das Haus der von Aeschs in Benimantell bei Alicante. Im Umkreis von 100 Kilometern gibt es dort mindestens sechs ungeklärte Vergewaltigungsfälle. Alle Opfer wurden mit Toluol betäubt (siehe verlinkten Artikel rechts). Mit demselben Lösungsmittel hat Urs Hans von Aesch (67) im letzten Sommer Ylenia (5) getötet.
Nun suchen die spanischen Ermittler Hilfe in der Schweiz. «Wir erhielten von den spanischen Behörden eine Mitteilung, dass sie entsprechende Ermittlungen tätigen», bestätigt der St. Galler Untersuchungsrichter Erich Feineis, der für den Fall Ylenia zuständig war. «In diesem Zusammenhang kam eine Anfrage zur Verwendung von Toluol.» Darauf habe er den Spaniern einen Kontakt zum Institut für Rechtsmedizin (IRM) vermittelt.
Das IRM St. Gallen war für die Untersuchungen von Ylenias Leiche zuständig. Die Gerichtsmediziner fanden heraus, dass das Kind mit Toluol vergiftet worden war.
Untersuchungsrichter Feineis steht auch für weitere Hilfe zur Verfügung. «Bei einer Anfrage aus Spanien würde man selbstverständlich im Rahmen der Möglichkeiten Rechtshilfe erteilen.»
Ob Urs Hans von Aesch mit den jetzt entdeckten Toluol-Verbrechen in Spanien zu tun hat, ist noch offen.
Unter welchen Umständen die sechs Opfer mit Toluol betäubt und danach sexuell missbraucht wurden, ist bislang nicht bekannt. Die zuständige spanische Polizeistelle war wegen eines Festtages nicht zu erreichen.
Für seine Witwe ist von Aesch kein kaltblütiger Mörder. «Er hat Ylenia getötet, weil er Angst vor dem Selbstmord hatte», sagte Vreni von Aesch (57) im BLICK.
Auch fast ein Jahr nach der grauenhaften Tat nimmt sie ihn in Schutz. Ihr Mann sei auch nicht pädophil gewesen. Dass er sein Opfer nackt begraben hat, sei kein Indiz dafür. Auch dafür hat Vreni von Aesch eine Erklärung: «Er war ein Naturmensch. Deshalb wollte er sie nicht mit synthetischen Kleidern vergraben.»
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Neue Ermittlungen: Das Von-Aesch-Haus im spanischen Benimantell. (Toini Lindroos)