Berlin-Attentäter Amri (†24) Schweizer Bundesanwalt eröffnet Strafverfahren

Im Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri soll es auch einen Bezug zur Schweiz geben. Nur wird die Schweizer Justiz aktiv.

Anis Amri (†24) wollte im Juli mit dem Flixbus nach Zürich reisen. play
Hatte er Hilfe aus der Schweiz: Anis Amri im Bekennervideo.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Mit Pfefferspray und Schlägen Erbitterter Scheidungskrieg um Hund
2 «Gut für Menschen ohne Kinder, Humor und Moral» Darum meiden deutsche...
3 Per 10'000-Franken-Inserat Kickboxer Beqiri prügelt auf Baselbieter...

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
2 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

12 Menschen starben, über 50 wurden verletzt als Anis Amri (24) am 23. Dezember 2016 mit einem Lastwagen durch den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz fuhr.

Schon einige Tage nach der Tat sagte Amris Mutter, dass er sich kurz in der Schweiz aufgehalten habe.

Nun auch die Schweizer Strafverfolger aktiv: Die Bundesanwaltschaft habe ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet, bestätigt André Marty heute gegenüber Radio SRF.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft und das Fedpol (Bundesamt für Polizei) ermitteln, ob der Täter mögliche Bezüge zu Personen in der Schweiz hatte.

Hinweise aus dem Ausland

Konkret gehe es um die Unterstützung oder Beteiligung von Schweizer Bürgern an einer verbotenen kriminellen Organisation. Im Fokus stehe ausserdem ein möglicher Verstoss gegen das Verbot von Gruppierungen wie Al Qaida und IS.

Die Schweizer Bundesanwaltschaft habe ihr Strafverfahren aufgrund von Hinweisen aus dem Ausland eröffnet, so die Bundesanwaltschaft weiter. (stj)

Publiziert am 04.01.2017 | Aktualisiert am 04.01.2017
teilen
teilen
2 shares
1 Kommentar
Fehler
Melden

1 Kommentare
  • Fritz  Frigorr 05.01.2017
    Einen Bezug zur Schweiz kann ich mir sehr gut vorstellen. Schliesslich ist die Schweiz ja der Finanzplatz aller Verbrecher.