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«Es ist die logische Konsequenz», sagte CVP-Präsident Christophe Darbellay zu Nefs Rücktritt. Der Bundesrat müsse nun rasch für Ruhe an der Spitze der Armee sorgen, sagte Darbellay. Zudem müsse der Bundesrat sicherstellen, dass der neue Armeechef dieses Amtes würdig sei.
Wenn die Vorwürfe stimmten, welche die Medien gegen Nef erhoben, habe er keine andere Wahl gehabt, sagte Christian Weber, Sprecher der FDP. Das Wahlverfahren für den neuen Armeechef müsse sorgfältig durchgeführt werden, fordert Weber. Der neue Chef müsse die Glaubwürdigkeit der Armee sicherstellen.
Auch für die Fraktionschefin der SP, Ursula Wyss, ist der Rücktritt Nefs eine logische Folge, nachdem Bundesrat Samuel Schmid von ihm eine Klärung der Situation gefordert hatte. Der neue Armeechef müsse die Arbeit zur Armeemodernisierung fortführen, sagte Wyss.
Über Nefs Rücktrittsantrag zeigen sich die SVP und die Grünen nicht überrascht. Es sei nach seinem Verhalten der einzig richtige Entscheid. Für die beiden Parteien steht aber Bundesrat Samuel Schmid noch immer in der Kritik.
Nef sei aus Sicht der SVP ein «Bauernopfer», sagte Sprecher Alain Hauert. Die Verantwortung trage aber Bundesrat Schmid. «Er hätte die Abklärungen zu Nef schon vor dessen Wahl machen müssen», sagte Hauert. Stattdessen habe Schmid «in einem perfiden Vorgehen» die Beweislast Nef aufgebürdet. Die SVP hält an der Rücktrittsforderung gegen Schmid fest.
Einen Rücktritt des Verteidungsministers fordert auch Ueli Leuenberger, Präsident der Grünen, weiterhin. Leuenberger hält Nefs Rücktrittsantrag für den einzigen und richtigen Entscheid für den Armeechef. Nef habe wohl die gegen ihn erhobenen Vorwürfe nicht entkräften können. (SDA/zum)
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Für CVP-Präsi Darbellay ist Nefs Rücktritt die logische Konsequenz. (Keystone)