Fall aus 50 Metern Gleitschirmfliegerin (†27) stürzt in den Tod

Nach einem Flug mit dem Gleitschirm im Wallis ist gestern Nachmittag eine junge Frau abgestürzt und verstorben.

Im Wallis fliegt junge Gleitschirmfliegerin in den Tod play

Die Gleitschirm-Pilotin stürzte aus 50 Metern Höhe ab.

Archivbild/Keystone

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Eine 27-jährige Französin ist am Freitagnachmittag in Zinal in der Region des Weisshorns im Wallis beim Landen mit ihrem Gleitschirm ums Leben gekommen. Sie stürzte aus zirka 50 Metern Höhe in steiniges Gelände.

Im Wallis fliegt junge Gleitschirmfliegerin in den Tod play

 

Kapo VS

 

Die Frau startete von Tignousa (2186 m ü. M.) zu einem Flug im Val d'Anniviers, wie die Kantonspolizei mitteilte. Als sie in der Gegend des Weisshorns war, wollte sie bei der Cabane de Tracuit landen. Aus noch nicht geklärten Gründen verlor sie dabei die Kontrolle über ihren Gleitschirm.

Die Rettungskräfte der Air Zermatt versuchten die Gleitschirmfliegerin zu reanimieren. Die Verunglückte verstarb jedoch noch vor Ort. (SDA)

 

Publiziert am 03.09.2016 | Aktualisiert am 06.09.2016
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10 Kommentare
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    03.09.2016
    Wieso eigentlich setzen sich immer so viele Personen diesem tödichen Vergnügen aus? Haben die einen Komplex? Würde es eine Ballonfahrt nicht auch tun? Oder ein konkav geschwungenes TV Panel mit Hochauflösung, dass es einem wie echt vorkommt?
    • Fritz  Blasimann aus Zürich
      03.09.2016
      sie haben einfach keine Ahnung! Schon mal vor die Haustüre gegangen? Selbst das kann tödlich enden. So ziemlich alles nach der Geburt kann tödlich sein. Und das Einzige was sicher ist im Leben, ist der Tod. Ich persönlich würde auch lieber bei einem Hobby sterben, als auf dem Sofa wie sie! Oder später in einem Altersheim dahinvegetieren....
    • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
      04.09.2016
      Ja Fritz, jeder kann sein Leben selbst gestalten. Es gibt ja nicht nur die Optionen Auf dem Sofa sitzen oder Gleitschirm fliegen. Einige von uns haben eine Mission, deren Gelingen nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden kann. Viele haben eine grosse Verantwortung, die auch andere Menschen mit einbezieht, weswegen wir uns vieles nicht leisten dürfen, was aber nichts mit Auf dem Sofa sitzen zu tun hat.
  • Arthur  Stöckli , via Facebook 03.09.2016
    Es tut mir leid für die Frau; aber es gibt Sportarten wo jeder sein Risiko selbst kennt und sich vielleicht auch überschätzt. Gerade in letzter Zeit in den Bergen, Basejumping etc.
    • tom  tomason 03.09.2016
      Hört doch endlich mit dem Blödsinn auf. Weder ist Gleitschirm fliegen in irgend einer Art und Weise mit Basejumping zu vergleichen, noch ist Gleitschirm fliegen gefährlich! Haushalt verrichten zu Hause ist gefährlicher, wird aber trotzdem nicht verboten .
      RIP
    • Pollner  Josef 03.09.2016
      Herr Tomason, je leichter ein Fluggerät, desto heftiger sind sind die Auswirkungen der meteorologischen Abläufe. Beispiel: Topografisch bedingt unsichtbare Rotoren, drehen Gleitschirme samt Piloten um. Plötzlich ist der Schirm zusammen gefaltet und unkontrollierbar. Die Stabilisierung muss bevor der Boden kommt abgeschlossen sein.
    • Rudolf  Hunziker aus Ag
      03.09.2016
      Hatte gestern einen wunderbaren Tag am Gleitschirm verbracht und war mehrere Stunden in der Luft. Just zuhause bin ich auf der Kellertreppe ausgerutscht und hatte mich verletzt. Die Gefahren im Haushalt werden unterschätzt.
    • Victor  Fletcher aus Meilen
      03.09.2016
      Herr Hunziker, gute Besserung wünsche ich Ihnen! Sie dürfen aber froh sein, dass Ihr Unglück Sie "nur" auf der Kellertreppe erwischt hat! Am Gleitschirm wäre es wahrscheinlich nicht so glimpflich abgelaufen!
      Ich persönlich finde Fallschirmspringen oder Gleitschirmfliegen schöne Hobbys. Nicht zu vergleichen mit den draufgängerischen "no Risk no Fun" extrem Sportarten! Ein Restrisiko besteht bei allem im Leben...
    • Fritz  Blasimann aus Zürich
      03.09.2016
      so falsch hat Herr Stöckli nicht. Seiner Kernaussage stimme ich zu. Ich fliege selber und es erschreckt mich auch immer wieder, wie viele talentfreie Piloten am Himmel sind. Im Artikel steht nichts zur Ursache. Aber hört sich stark nach ungewolltem Strömungsabriss aus. Und nicht nach wetterbedingten Problemen. Wenn das so ist, wärs ein katastrophaler Pilotenfeher. Einer, dessen Folgen eigentlich jeder Pilot kennt...
    • Ueli  Künzi 03.09.2016
      @Hunziker: Benutzen Sie doch in Zukunft den Gleitschirm beim Treppensteigen. Ist ja weniger gefährlich.