Fahrer entgeht Katastrophe knapp Auto bei Schänis SG von Güterzug zermalmt

Viel Glück für einen 27-jährigen Autofahrer im Kanton St.Gallen: Bei einem Crash zwischen einem Auto und einem Güterzug kann sich der junge Mann gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

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Der Unfall ereignet sich kurz vor 3 Uhr heute Morgen beim Bahnübergang an der Ziegelbrückstrasse bei Ziegelbrücke. Ein 27-jähriger Mann ist von Schänis her mit seinem Auto unterwegs, als er in einer Rechtskurve geradeaus rutscht und auf den Bahngleisen gegen einen Pfosten prallt.

Wenig später kracht es ein zweites Mal: Ein herannahender Güterzug der SBB kann nicht mehr rechtzeitig bremsen, kracht in das verunfallte Auto und zermalmt die komplette Vorderseite des Fahrzeugs.

Ein Güterzug der SBB krachte auf dem Bahnübergang in das Auto. play
Ein Güterzug der SBB krachte auf dem Bahnübergang in das Auto. Kapo SG

 

Der Lenker konnte sein Auto gerade noch rechtzeitig verlassen, bevor es zum Zusammenprall mit dem Güterzug kam.

Wie die St.Galler Polizei mitteilt, ergab ein Alkohol-Test beim Mann einen Wert von 0.58 mg/l. Er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben und wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Durch die Kollision entstand ein Sachschaden von mehreren 10'000 Franken. Die Bahnstrecke zwischen Schänis und Ziegelbrücke sowie die Strasse beim Bahnübergang waren wegen den Bergungsarbeiten für rund fünf Stunden unterbrochen. (cat)

Publiziert am 17.12.2016 | Aktualisiert am 12.01.2017
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7 Kommentare
  • Beat  Schenker aus Lugano
    17.12.2016
    Bei 0,58 von einem Vollrausch zu sprechen ist wohl etwas daneben. Einverstanden je nach Person kann das einen mehr oder weniger grossen Einfluss gehabt haben. Würde aber meinen das bei der aktuellen Wetterlage eher etwas Glatteis im Spiel war.
    Persönlich konsumiere ich absolut kein Alkohol, soll aber nicht heissen das man bei allem immer Übertreiben muss.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      17.12.2016
      Bin auch dafür das man Alkohol und Fahren nicht mischen sollte aber das muss eben in diesem Fall nicht unbedingt das Problem sein.
      Mit der Propaganda für die Winterausstattung wird eine falsche Sicherheit erzeugt. Wenn ich das erste Bild anschaue würde ich Behaupten das auch ein Fahrer mit 0,0 bei Glätte diese Situation falsch Einschätzen kann. Da kommt es neben der Reaktion eben auch sehr Stark auf das Fahrkönnen an.
    • Urs  Leibundgut 17.12.2016
      Herr Schenker
      mit umgerechnet 1.2 o/oo war der Lenker ofenbar nicht in der Lage die Situation korrekt einzusätzen und entsprechend zu reagieren. Ob er wegen Glätte von der Strasse rutschte, wegen überhöhter Geschwindigkeit oder wegen dem Alkohol wird sei dahingestellt. Auf den Bildern macht die Strasse aber einen staubtrockenen Eindruck. Und wo steht eigentlich etwas von Vollrausch?
    • Beat  Schenker aus Lugano
      17.12.2016
      In den ersten beiden Beiträgen.

      Vielleicht haben Sie ja recht das möchte ich nicht abstreiten, aber immerhin war laut dem Artikel der Fahrer so reaktiv die Gefahr zu erkennen und richtig zu handeln.
    • Urs  Leibundgut 18.12.2016
      Ich gebe Ihnen recht, nach dem er vergessen hat das FZ Saisonal umzurüsten (Winterreifen), vergessen hat das Alkohol am Steuer nicht optimal ist, vergessen hat das es um 02:50 in der Jahreszeit arschkalt ist resp. so um die -5°C, vergessen hat seine Geschwindigkeit den Gegebenheiten anzupassen usw. hat er immer hin gemerkt das er nach dem ersten Unfall mit dem FZ auf dem Geleise stand und dieses verlassen bevor Ihn der Zug erwischt hat. RESPEKT von dieser wahren Meisterleistung, oder WIE???
  • Lucio Silva  Safnanno aus San Vito Lo Capo
    17.12.2016
    Am Samstag muss ja keiner zur Arbeit. Der hätte besser in der Kneipe unterm Tisch den Rausch ausgeschlafen um anschliessend mit dem Güterzug heimzufahren um doch noch den Kontakt zum Güterzug herzustellen.
    • Thomas  Maeder 17.12.2016
      Sternhagelvoll war er ja nicht, aber wohl genug, um in Kombination mit Übermüdung gerade das bisschen zu träge im Kopf zu sein, um den Unfall zu vermeiden.