Fährt der Tierquäler «Luxus-Trabi»?

  • Publiziert: 22.06.2005, Aktualisiert: 02.01.2012

HEMMIKEN BL – Wieder haben Tierquäler zugeschlagen – doch jetzt hat die Polizei die Fährte aufgenommen: Der Täter fährt ein Auto aus der DDR.

Noch läuft der feige Täter frei herum: In der Nacht auf Dienstag wurde in Hemmiken BL einer zehnjährigen Kuh am Euter ein Schnitt zugefügt, das Tier ist mittlerweile wieder wohlauf.

Seit Ende Mai sind in der Nordwestschweiz insgesamt neun Fälle von Tierquälerei registriert worden, drei Pferde und fünf Kühe waren die Opfer. Zuletzt wurden
in Gipf-Oberfrick AG und Möhlin AG wieder Kühe mit spitzen Gegenständen verletzt.

Die Baselbieter Polizei verfolgt jetzt aber eine heisse Spur: Sie sucht nach einem Wartburg-Kombi mit vermutlich deutschen Kontrollschildern. Die Farbe des «Luxus-Trabis» ist zwar nicht bekannt, wohl aber die drei ersten Buchstaben des Nummernschildes: ASL für Aschersleben (D).

Die Unterstützung für die Fahnder wird immer grösser: Die 5000 Franken Belohnung, welche die Polizei für Hinweise ausgesetzt haben, sind heute von Privatpersonen sowie dem Bauernverband beider Basel auf 10000 Franken erhöht worden.

Mund-zu-Mund-Beatmung war nicht für die Katz

SYDNEY – Auf der anderen Seite der Erde zeigte die Besitzerin eines Katers ein Herz für Tiere: Die dreifache Mutter Kelly Johns aus Toowoomba hat ihren «Ally» dank Mund-zu-Mund-Beatmung ins Leben zurück geholt. Der Vierbeiner war von einem automatischen Garagentor eingeklemmt worden. «Die Kinder schrien ganz entsetzt: Lass ihn nicht sterben, da stülpte ich meinen Mund über sein Mäulchen und blies ihm ein paar leichte Atemzüge ein», erzählte Johns. Ausserdem gab sie Ally mit zwei Fingern eine Herzmassage – mit Erfolg!

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