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Noch läuft der feige Täter frei herum: In der Nacht auf Dienstag wurde in Hemmiken BL einer zehnjährigen Kuh am Euter ein Schnitt zugefügt, das Tier ist mittlerweile wieder wohlauf.
Seit Ende Mai sind in der Nordwestschweiz insgesamt neun Fälle von Tierquälerei registriert worden, drei Pferde und fünf Kühe waren die Opfer. Zuletzt wurden
in Gipf-Oberfrick AG und Möhlin AG wieder Kühe mit spitzen Gegenständen verletzt.
Die Baselbieter Polizei verfolgt jetzt aber eine heisse Spur: Sie sucht nach einem Wartburg-Kombi mit vermutlich deutschen Kontrollschildern. Die Farbe des «Luxus-Trabis» ist zwar nicht bekannt, wohl aber die drei ersten Buchstaben des Nummernschildes: ASL für Aschersleben (D).
Die Unterstützung für die Fahnder wird immer grösser: Die 5000 Franken Belohnung, welche die Polizei für Hinweise ausgesetzt haben, sind heute von Privatpersonen sowie dem Bauernverband beider Basel auf 10000 Franken erhöht worden.