Fackel explodierte in der Hand Pyro-Demonstrant verletzt sich selber schwer

ZÜRICH - Ausschreitungen, Beschädigungen und ein Demonstrant, der sich selber mit einem Pyrokörper schwer verletzt hat: So lautet die Bilanz einer unbewilligten Kundgebung in Zürich.

Wegen einer unbewilligten Demonstration musste die Polizei gestern in Zürich ausrücken. (Symbolbild) play

Wegen einer unbewilligten Demonstration musste die Polizei gestern in Zürich ausrücken. (Symbolbild)

Keystone

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Zwischen 200 und 300 Personen versammelten sich gestern Abend kurz nach 19.30 Uhr beim Zürcher Helvetiaplatz zu einer unbewilligten Demonstraion. Seit Tagen wurde im Internet unter dem Motto «Refugees Welcome» zur Kundgebung aufgerufen.

Wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt, sei man mit einem grösseren Aufgebot vor Ort gewesen und habe so ein Weiterziehen der Demonstranten Richtung Innenstadt verhindern können. Auch ein zweiter Marsch führte via Militär- und Langstrasse schliesslich wieder zurück zum Helvetiaplatz.

Trotz der grossen Anzahl Einsatzkräfte kam es während der Demo zu diversen Ausschreitungen: Aus der Menschenmenge heraus wurden mehrere Feuerwerkskörper gezündet, ein Reklameschaufenster wurde beschädigt und Fassaden und ein VBZ-Bus besprayt. Auch mehrere Autos und ein Tram wurden von den Demonstranten attackiert.

Wie die Stadtpolizei weiter schreibt, wurde eine Polizistin der Kantonspolizei durch einen geworfenen Gegenstand leicht an der Hand verletzt. Schlimmer erwischte es hingegen einen 19-jährigen Demonstranten. Beim Versuch, während des Umzugs einen pyrotechnischen Gegenstand zu zünden, explodierte dieser in dessen Hand. Der Schweizer zog sich dadurch schwere Verletzungen an der Hand zu und musste ins Spital gebracht werden. (cat)

Publiziert am 04.12.2016 | Aktualisiert am 27.12.2016
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6 Kommentare
  • Ralf  Ralle , via Facebook 05.12.2016
    Sehr schön...Gerechtigkeit siegt eben manchmal doch! Der Polizistin gute Besserung!
  • Ulrich  Schwab 04.12.2016
    Jetzt hat es aber den Richtigen getroffen. Schade nur, dass eine Versicherung bezahlen muss.
  • Stefan  Arber aus Zürich
    04.12.2016
    Bleibt nur zu hoffen dass er auch alle Kosten übernehmen muss welche jetzt anfallen um ihn wieder gesund zu machen. Hier müsste die Krankenkasse Regress nehmen.
    • Sonja  Zwicker 05.12.2016
      Ich kann mit nicht vorstellen, dass solche Störefriede ihr "aufregendes" Leben mit Arbeit verplempern - also nichts mit Regress :-( Aber unsere Schmuse-Politik samt Anhängern muss endlich kapieren, dass diese Aktionen ohne harte Massnahmen nie aufhören!!! Warum verpflichtet man diese energiegeladenen Rebellen nicht endlich dazu, die verursachten Kosten durch angeordnete Projekte bei Aufräum-, Feld- oder anderen körperlichen Tätigkeiten hereinzuholen?
  • Ronny  Schlegel aus Rorschach
    04.12.2016
    "Pyro-Demonstrant verletzt sich selber schwer" Wenigstens für einmal eine positive Zündung. Hoffentlich werden Lehren daraus gezogen von den Unbelehrbaren.
  • Martin  Hamann 04.12.2016
    ...und manchmal ist die Welt gerecht. Der Polizistin gute Besserng!