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Familiendrama im neuenburgischen Montmollin: Gestern schoss ein 67-jähriger Mann hat auf seine 52- jährige Ehefrau. Dann richtete er die Waffe gegen sich selbst. Die Frau verstarb gestern Abend im Spital. Der Schütze befindet sich in kritischem, aber stabilem Zustand.
Zum Drama kam es kurz vor 16 Uhr. Der 22-jährige Sohn des Paares alarmierte um 16.15 Uhr die Polizei. Er hatte seine Eltern besuchen wollen, fand sie aber schwer verletzt auf. Per Helikopter wurden sie ins Inselspital nach Bern überführt.
Wie Untersuchungsrichter Nicolas Feuz erklärte, handelt es sich bei dem Paar um Schweizer, die seit langer Zeit in der Region lebten und zuletzt eine Villa in Montmollin bewohnten. «Nach unseren ersten Erkenntnissen war der Auslöser für das Drama eine Ehekrise, bei der Eifersucht eine Rolle gespielt hat», sagte Feuz weiter.
Bei der Tatwaffe handle es sich um eine automatische 9- Millimeter-Pistole. Die genauen Tatumstände seien aber noch nicht geklärt. Insbesondere untersuche man nun, ob es sich um eine private Waffe oder eine Armeewaffe handelt. Denn: «Der Täter war ein hoher Offizier im Ruhestand», erklärte Feuz. (SDA)
Seine eigene oder eine des Militärs? Mit welcher Waffe der ehemalige Offizier geschossen hat, wird noch abgeklärt (Symbolbild).- Photocase