Ex-Häftling über die Romanze von Hassan und Angela «Wir wussten alle, dass sie etwas hatten»

DIETIKON - Die Haftleitung sagt, sie hätte nichts von der Liebe zwischen der Aufseherin Angela Magdici und dem Insassen Hassan Kiko bemerkt. Mindestens die Häftlinge aber wussten von dem Verhältnis.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 BLICK-Leser erlebte das Super-Puma-Drama Wir zogen vier Männer aus dem...
2 Fabrice Anthamatten richtete Adeline hin wie in «Braveheart» Mord nach...
3 Seco-Studie Diese Branchen sind Stress-Höllen

Schweiz

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
53 Kommentare
Fehler
Melden

Ex-Häftling C. G.* kannte beide gut: den entflohenen syrischen Sextäter Hassan Kiko (27) und die flüchtige Gefängniswärterin Angela Magdici (32). Jetzt hat er Angst um die junge Frau. «Die Polizei macht viel zu wenig, um sie aufzuspüren. Jeder Tag, den Angela mit Hassan verbringt, ist einer zu viel», sagt C. G. zu BLICK. «Sie hat Job, Familie und Freunde aufgegeben für einen gefährlichen Mann. Es ist schrecklich.»

Im Juni 2015 trat C. G. eine kürzere Haftstrafe im Gefängnis Limmattal in Dietikon ZH an. Am ersten Tag lernte er Kiko kennen. «Wir Häftlinge wussten, dass er ein Sextäter war. Wir nahmen ihn in die Mangel. Nur so viel: Er ist nicht okay. Er hat keine Achtung vor Frauen.»

Aufseherin Angela Magdici war hingegen bei den Häftlingen sehr beliebt. «Sie war nicht nur die jüngste und die schönste Frau im Gefängnis. Sie war auch nett und anständig. Einfach eine liebe Person.»

Trotzdem erlag Magdici wohl auch hier ihrer Faszination für harte Jungs. Schliesslich hatte sie offenbar schon mit einem verurteilten Killer im Gefängnis Pöschwies in Regensdorf ZH Geschäfte machen wollen (BLICK berichtete).

Das Verhältnis zwischen Magdici und Kiko soll im August intensiver geworden sein. «Man hat sie tagsüber öfter zusammen gesehen. Er versuchte, sie um den Finger zu wickeln. Er machte auf Opfer. Jammerte über seine Flucht, wie sehr er noch immer leide. Angela fiel voll auf ihn herein», sagt C. G. «Wir wussten alle, dass die beiden etwas zusammen haben.»

Hassan wurde von ihr offenbar privilegiert behandelt. «Das fiel auf. Vor allem die Spiesser verpfiffen die beiden», so C. G. «Er wurde mehrmals von anderen Aufsehern zum Thema befragt. Er stritt immer alles ab.»

Der Ex-Mithäftling glaubt nicht, dass die beiden nach Syrien geflohen seien. «Kiko hat dort weder Familie noch Freunde. Was will er da?» Das Paar sei sicher nach Griechenland geflüchtet. Angela kenne das Land aus den Ferien. Die Behörden dort seien durch die Flüchtlingskrise abgelenkt.

* Name der Redaktion bekannt

Publiziert am 14.02.2016 | Aktualisiert am 20.04.2016
teilen
teilen
0 shares
53 Kommentare
Fehler
Melden
Angela Magdici liebt Pferde Jetzt spricht ihr Stallmeister

TOP-VIDEOS

53 Kommentare
  • Levin  Nagy , via Facebook 15.02.2016
    Diese Anstalt wäre nicht gut genug für ein PfadiLager..es ist ein Lachnummer ! Man sollte die Verantwortlichen einsperren ..
  • Mike  Müller aus Zürich
    15.02.2016
    Sie wirkt auf den ersten Blick zwar recht attraktiv. Aber trotzdem habe ich selten eine derart abstossend wirkende Frau gesehen. Wie kann man nur auf so etwas hereinfallen. Und wie kann es sein, dass ein Gefängnis sein Aufsichtspersonal offenbar nicht durchleuchtet und so eine Frau nicht durchschauen kann und jahrelang als «Schlüsselknechtin» anstellt......!?? Einfach unglaublich.......
  •   15.02.2016
    Es müsste strafbar sein wie sich nun alle als Spezialisten und Propheten küren...speziell am schlimmsten finde ich die direkt involvierten Personen im JVA Limmattal dass niemandem scheinbar bewusst ist oder es nicht kümmert dass die Frau evtl. schon tot ist!? Solche Lücken im Massnahmenvollzug sind ein Affront für alle Steuerzahler in der Schweiz die diese unfähigen Behörden auch noch bezahlen müssen! Sei es bei der KESP oder im Massnahmenvollzug es ist überall zum heulen was die bieten!
  •   15.02.2016
    Tja..ein typische Abbild unseren hoch bezahlten und super Intelligenten Behördenkomplexe wo kein Schw...mehr draus kommt und alle überfordert sind! Sei es die KESP / BILLAG / JVA oder wie sie noch alle heissen..alle so kompliziert gemacht dass es immer mehr Behörden braucht die den existierenden Behörden helfen müssen weil sie total überfordert und Inkompetent sind...und wir bezahlen diesen Schwachsinn auch noch mit unseren Steuern!!??
  • Urs  Risch 15.02.2016
    Dass Frauen überhaupt mit männlichen Häftlingen in Kontakt kommen ist absurd, sind Aufseherinnen doch keine Psychotherapeutinnen zur Resozialisierung solcher Typen in Bezug auf Frauen. Wir setzen ja auch keine Schreiner oder Maurer ins Cockpit eines vollbesetzten Airbusses und lassen diesen einfach losfliegen. Nun hört man aber plötzlich, dass man dieser Frau dankbar sein müsse, habe sie doch bewiesen, dass auch kriminelle Syrer ganz einfach ausgeschafft werden können...