«Erhebliche Gefahr» in der halben Schweiz Auf den Sturm folgt der Schnee

Nach den milden Temperaturen der letzten Tage sinkt die Schneefallgrenze diese Woche kontinuierlich. Am Wochenende könnte es bis ganz nach unten schneien. Zuerst gilt es allerdings, den Westwind-Sturm zu überstehen.

Es geht aufwärts mit den Schweizer Seilbahnen (Archiv) play
Wegen Schneemangel und starkem Franken: Schweizer Seilbahnen transportierten 7 Prozent weniger Gäste als im Vorjahr. (Archivbild) Keystone

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Noch hat das Sturmtief «Ruzica» die Schweiz fest im Griff. Dieses bewegt sich zurzeit nur langsam, folglich bleibt es heute und morgen auf der Alpennordseite stürmisch und mild. Örtlich liegen bis zu 15 Grad drin.

Im Flachland wehten heute Böen zwischen 60 und 90 km/h, an exponierten Lagen wurden zwischen 100 bis 110 km/h gemessen, wie «MeteoNews» in einer Mitteilung schreibt. Auf den Bergen und speziell auf den Jurakreten gab es teilweise Orkanböen von bis zu 140 km/h.

Dabei kann es bisweilen zu lokalen Schäden kommen. «MeteoSchweiz» rechnet mit «erheblicher Gefahr, Stufe 3 von 5» in der Westschweiz, über dem Jurabogen über die Nordwestschweiz bis nach Schaffhausen und Frauenfeld TG.

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Gefahrenstufen laut «MeteoSchweiz»: Orange – erhebliche Gefahr; gelb – mässige Gefahr; grün – keine oder geringe Gefahr.

Ab Mittwoch verändert sich die Wetterlage dann radikal: Zeitweise werden Schneeschauer erwartet, besonders am Alpennordhang. Die Schneefallgrenze fällt von 1000 bis 1500 auf etwa 600 Meter. Unterhalb von 500 Meter vermischt sich der Schneeschauer mit Regen. Das Quecksilber sinkt auf unter sechs Grad.

Am Wochenende könnte der Winter nach den frühlingshaften Temperaturen der vergangenen Tage endgültig ein Comeback feiern. Laut «MeteoSchweiz» gibt es wahrscheinlich Schnee bis in tiefere Lagen. In den Bergen dürfte es über einen halben Meter Neuschnee geben.

Freuen wird dies vor allem die Seilbahnen. Letztere verbuchten in der ersten Hälfte der Wintersaison im Vergleich zum Vorjahr 7 Prozent weniger Gäste und einen Umsatzrückgang von 12,8 Prozent, wie Seilbahnen Schweiz heute mitteilte. Schuld seien der schneearme Dezember, der milde Januar und der starke Franken. (gr)

Publiziert am 08.02.2016 | Aktualisiert am 13.02.2016
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Wetterflash 8. Februar 2016, 13 Uhr

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1 Kommentare
  • Walter  Liechti 09.02.2016
    An Weihnachten jammerten noch viele Zeitgenossen über das aus ihrer Sicht zu ruhige und milde Wetter, diese dürften jetzt vor Freude tanzen.