Er hielt sich im Unterricht eine Pistole an den Kopf 100 Fr Busse für den Knall-Lehrer

BÖZBERG AG - Das Strafverfahren ist abgeschlossen: Mit einer Mini-Busse von 100 Franken kommt S.P. davon. Er schoss vor 25 Schülern mit einer Softair-Pistole und hielt sich selbst eine Spielzeugpistole an den Kopf.

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Lehrer S.P.* (54) von Bözberg wurde für seine Softair-Demonstration vor Primarschülern schweizweit bekannt. Kurz darauf hatte der Mann ein Verfahren am Hals wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz und versuchter Nötigung. Heute gab die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach bekannt: Der Lehrer muss eine Busse von 100 Franken bezahlen.

«Ich akzeptiere die Busse», sagt der Lehrer gegenüber BLICK. «Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.» Dies deutet daraufhin, dass er mit der Schule ein weiteres Gespräch anpeilt. 

S.P. hatte im Herbst vergangenen Jahres vor 25 Kindern, die zwischen 11 und 12 Jahren alt waren, mit einer Softair-Pistole durch Papier geschossen (BLICK berichtete). Das Tragen einer Waffe sowie die Durchführung eines praktischen Schiessversuchs mit einer Softair-Pistole sind grundsätzlich verboten. Der Beschuldigte wurde mit Strafbefehl zu einer Busse von CHF 100.00 verurteilt.

Diese Demonstration erfolgte ein paar Tage vor einer anderen Situation mit einer Spielzeugpistole: Während einer Schulstunde hielt sich der Lehrer eine Waffe an den Kopf, währenddem die Schüler Matheaufgaben beantworteten. Er soll damit gedroht haben, abzudrücken, wüssten die Kinder die richtige Antwort nicht. 

Erst jetzt stellt sich eindeutig heraus: Dies war nicht dieselbe Waffe wie bei der Demonstration. In der Mathestunde benutzte der Lehrer ein Spielzeug, was für jeden ersichtlich gewesen sei. «Dadurch hat sich niemand in seiner Handlungsfreiheit beeinträchtigt gefühlt», schreibt die Staatsanwaltschaft. Das Strafverfahren wegen versuchter Nötigung wurde aus diesem Grund einge-
stellt. (kra)

Publiziert am 03.03.2016 | Aktualisiert am 03.03.2016
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10 Kommentare
  •   03.03.2016
    Der Lehrer muss sofort zum Rektor gemacht werden!
  • Pascal  M. 03.03.2016
    ich würde den lehrer entlassen einfach weil er nicht gescheit ist ^^
    • heinrich  berger aus zürich
      03.03.2016
      was lernen denn Sie Ihre Kinder? Die Globibücher werden heute früher weggelegt als vor 60 Jahren. Ob Sie gescheiter sind als der Lehrer beurteile ich nun nicht, davon überzeugt bin ich aber nicht!
  • Köbi  Karrer 03.03.2016
    Nein, niemand ist in seiner Handlungsfreiheit beeinträchtigt worden. Eine besonders intelligente Art des Unterrichts ist es trotzdem nicht, gerade in der heutigen überempfindlichen Zeit.
  • Georg  Kaiser , via Facebook 03.03.2016
    Das zeigt, wohin die Überregulierung in unserem Staat noch führt, zwei eigentlich kaum erwähnenswerte Aktionen und schon werden Gesetze zitiert und Gerichte eingeschaltet. Wen wunderts, das der Staat immer mehr Steuern eintreibt. Noch vor nicht all zu langer Zeit hätte die Schulleitung sowas mit einem einzigen Gespräch geregelt.
    • heinrich  berger aus zürich
      03.03.2016
      so ist es und es wird nicht besser, für jeden Schwachsinn rennt man zum Gericht, aber immer jammern, das Geld reicht nicht für Dies und Jenes.....!
  • Bernhard  Huber aus Zürich
    03.03.2016
    Ich wünschte, dass meine Kinder so einen Lehrer gehabt hätten. Denn jeder Schüler kommt mit so einer Softair Pistole in irgendeiner Form in Kontakt. Solche Sachen sollten thematisiert werden. Bravo Lehrer, pfui Schulbehörde die sicher wieder aus Mutter Theresa Gesichtern der SP besteht.