Entwarnung an der Eier-Front

BERN – Die Schweiz kann aufatmen: Der erwartete Engpass bei einheimischen Eiern an Ostern wird nicht eintreffen. Bei den Auslieferungen könnte es aber Probleme geben.

  • Publiziert: 07.04.2009, Aktualisiert: 14.01.2012
play Für genügend Eier an Ostern ist gesorgt. (RDB)

Unsere Schweizer Hennen sind fleissig. Rund 114 Millionen Eier werden sie an Ostern seit Anfang März produziert haben. Das wären 10 Millionen mehr als im Vorjahr. So soll der im letzten Jahr festgestellte Mangel vermieden werden. Einzig bei Logistik und Lieferung könnten Engpässe entstehen, sagt Alois Mettler vom Produzentenverband GalloSuisse.

Auch an Ostern stammen drei Viertel aller verkauften Eier aus der Schweiz. Dies obwohl die einheimischen Eier teurer sind als die Importeier. «Wir haben kein Problem, sie abzusetzen, im Gegenteil», sagt Mettler.

Damit alle Eierwünsche erfüllt werden können, mussten die Hühner hart arbeiten. Im Hühnerstall wurde es bereits um 4 Uhr hell, um den Tagesbeginn zu simulieren. Oder die Züchter sorgten dafür, dass die Legehennen zwischen 25 und 35 Wochen alt und damit im besten Legealter sind.

Dank dürfen die Hennen aber keinen erwarten. Da nach Ostern die Nachfrage nach Eiern wieder sinkt, werden die meisten Hühner den Sommer nicht mehr erleben. (SDA/gca)

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