Erst schneits und stürmts, dann regnets drein Eismeister Petrus sorgt für Höchstgefahr

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Christian Bischoff
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ZÜRICH – Heute schnell nach Hause – und morgen früh das Auto in der Garage lassen, das rät Meteorologe Felix Blumer. Denn ab den Abendstunden gibts Schnee, Sturm, Regen und Eis.

Nachdem dicke Schneeflocken in der ganzen Schweiz gestern pünktlich zur Rush-Hour für Chaos sorgten, hat Petrus für die nächsten 24 Stunden noch fiesere Pfeile im Köcher: Schneesturm, Regen, Glatteis – zum Teil bleibt die Lage auf den Strassen bis morgen Mittag kritisch.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, der soll heute zeitig die heimische Garage ansteuern und morgen den Wagen am besten zu Hause lassen, rät Meteorologe Felix Blumer von SF Meteo. Denn der Abend bringe erst noch Schnee, dann breche mit der Erwärmung der Luft der Regen in die Schweiz ein.

Schneefallgrenze steigt, Regen sorgt für Glatteis

«Zum Glück kommt die Front wohl ein wenig später als gestern», so Blumer. Die meisten werden dann schon zuhause sein. Der SF-Meteorologe: «Die Schneefallgrenze steigt in der Nacht schweizweit auf 600 bis 900 Meter. Im Westen höher als im Osten. Darunter regnets drein.»

Und weil der Boden noch sehr kalt ist, wird der gefrierende Schneematsch die Strasse an vielen Orten in eine brandgefährliche Eisbahn verwandeln. Wer gestern Abend im trockenen Neuschnee noch einigermassen sicher lenken konnte, muss morgen früh höllisch aufpassen. Glatteis!

Sturmwinde mauern Schneewände

Zudem könnten Sturmwinde den Schnee auf Land- und Nebenstrassen zu Mauern auftürmen, im Jura sollen Spitzentempi von über 100 km/h erreicht werden, auch in den Voralpen und im Mittelland blästs zünftig.

«Der Spuk ist erst morgen Mittag vorbei», sagt Felix Blumer. Dann wirds trocken und die Temperaturen steigen in den Niederungen auf drei, vier Grad. In den nächsten Tagen bleibt dann die ganz grosse Kälte aus. Der Schnee verschwindet und die Gemeinden können damit beginnen, ihre Salzlager wieder aufzufüllen.

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Schweiz

Macht Ihnen die Eiseskälte etwas aus?»

  • 66% Nein, es gibt nur falsche Kleidung.
  • 30% Ja, langsam reichts.
  • 3% Wenns wenigstens im Büro warm wäre!