Einigung im Baugewerbe

  • Publiziert: 14.04.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

BERN – Im Konflikt um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag auf dem Bau haben sich die Sozialpartner auf einen Kompromissvorschlag geeinigt.

Die Baumeister hatten bei Schlechtwetter, technischen Pannen oder Arbeitsmangel mehr Flexibilität gefordert. Auf Vermittlung von Nordmann haben sie sich nun mit den Gewerkschaften Unia und Syna darauf geeinigt, bei geringfügiger Abweichung am Monatsende den Arbeitszeitkalender nicht anzupassen. Konkrete Zahlen wurden zunächst nicht genannt.

Ferner soll eine paritätisch und auch mit Praktikern zusammengesetzte Kommission die Umsetzung dieser Regelung begleiten und gegebenenfalls Anpassungen vorschlagen, wie am Montag bekannt wurde. Der Baumeisterverband spricht von einer «praktikablen und transparenten Lösung», unnötiger administrativer Aufwand könne vermieden werden.

Beim paritätischen Vollzugs- und Bildungsfonds (Parifonds) einigten sich die Sozialpartner darauf, dass der Vollzugsfonds am 1. Juli wieder eingeführt werden soll.

Der patronale Bildungsfonds soll bis längstens 31. März 2010 beibehalten werden. Diese Übergangsfrist soll genutzt werden, um über «sachlich nötige Anpassungen» des Parifonds zu verhandeln. Streitpunkt ist hier insbesondere die Rückerstattung für die Gewerkschaften. (SDA)

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