Einer brach die Todestour ab

  • Aktualisiert am 03.01.2012

LAUTERBRUNNEN – Weitere Details zur Todestour: Es waren mehr Soldaten in der Mönchsjochhütte als bisher bekannt. Und einer kehrte auf dem Weg zur Jungfrau um!

Wieder gibt die Armee neue Infos zur Todestour preis. Demnach verbrachten insgesamt 24 Armeeangehörige die Nacht vor der verhängnisvollen Tour in der Mönchsjochhütte. Dies bestätigte heute Kirsten Hammerich, Sprecherin Heer bei der Armee. Bisher hatte die Armee nur die Zahl von 14 Armeeangehörigen kommuniziert, die Richtung Jungfrau marschiert waren.

Heute präzisierte die Sprecherin: Von den 24 Armeeangehörigen seien am Donnerstag 15 zur Jungfrau aufgebrochen und 7 zum Mönch. Zwei seien gleich von Anfang an in der Hütte geblieben, «wegen Unwohlseins». Ein Soldat der Jungfrau-Gruppe habe die Tour «beim Jungfraujoch abgebrochen», auch ihm sei unwohl gewesen. Was die Soldaten genau hatten, wollte Hammerich nicht sagen.

«Die Tour auf den Mönch war von Anfang an geplant», sagte Hammerich. Keine Stellung nehmen wollte sie zum Bericht eines zivilen Bergführers, der seinem Bruder von der Jungfrautour abgeraten hatte. Dieser war dann mit zum Mönch gegangen. (SDA)

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