Eine Decke als Wegbegleiter Nähen für Flüchtlingskinder

SUHR - Eine simple Idee bringt Kinder zum Strahlen: Das Projekt «Mini Decki» will mit handgemachten Decken Flüchtlingskindern Wärme und Geborgenheit spenden.

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«Mini Decki» ruft für einen guten Zweck das Land zum kreativen Einsatz auf. Kinder sollen Stoffreste bemalen, alte Duvetbezüge sollen zusammengenäht werden. 

Die einzigartigen Kunstwerke werden an Flüchtlingskinder in der Schweiz verteilt. Die Decken sollen Wärme spenden und Geborgenheit bieten auf der langen Reise. Die Kinder dürfen die Decken behalten und mitnehmen - wohin sie ihr Weg führt.

«Es geht nicht primär um die Funktion, darum sind sie auch nicht so gross wie ein richtiges Duvet, sondern es geht ums Herz», steht auf der Website der Aktion. «Es geht darum, dass jemand speziell für jedes Kind eine Decke macht. Die Decken sind verschieden, wie jedes Kind auch und jede(s) auf seine Art schön!» 

Pfarrerin Kathrin Remund aus der Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil hat das Projekt «Mini Decki» aufgenommen. Via Gemeindeblatt und E-Mail hat Remund zum Mitmachen animiert - mit Erfolg. Über 50 Kinder malten Stoffzeichnungen zur Verzierung und 80 Personen machten sich an die Decken-Produktion. Die älteste Näherin war 83, die jüngste gerade mal elf Jahre alt.

Am 2. März können die entstandenen Kunstwerke bei einer Vernissage in Suhr besichtigt werden, bevor sie verteilt werden. (kra)

Publiziert am 26.02.2016 | Aktualisiert am 26.02.2016
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2 Kommentare
  • Karin  Wanner aus Oberhallau
    26.02.2016
    Gehen sie mal auf die Homepage von "mini Decki"! Was diese Frau ins Leben gerufen hat ist wahnsinnig kostbar für die Kinder! Und ja, ich nähe auch für "mini Decki"! Es geht hier einfach mal nur um die Kinder und wie die Gründerin von der Idee sagt: Es geht darum diesen Kindern die kleinen Würzelchen zu wärmen und zu schützen, ihnen Geborgenheit geben! Um das gehts und um nichts anderes!
  • Thomas  Seeger aus Beijing
    26.02.2016
    Wunderschöne Idee - Ich bin sicher, dass sich die Flüchtlingskinder sehr an der Vernissage erfreuen werden...oder sind sie etwa nicht eingeladen...? Gehts hier nicht darum, dass wir unser Gewissen etwas beruhigen...à la "wir tun doch etwas"...wäre doch besser wenn die Leute mal Zeit investieren würden, um zu verstehen, wie wir als Schweiz, Europa zur Lösung vor Ort beitragen können...und falls das zu anstrengend ist, den echten Kontakt zu den Flüchtlingskindern für ein paar Stunden suchen...