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Während den Sommerferien steigt die Anzahl der Einbrüche in der Schweiz frappant. Alle acht Minuten wird eine Wohnung ausgeräumt, während ihre Besitzer sich irgendwo von ihrem Alltag erholen. Die meisten Einbrüche geschehen zwischen zehn und zwölf Uhr vormittags, wie ein Bericht der Zürich Versicherungen zeigt.
Allein in Basel kam es in den letzten zwei Wochen zu über 80 Einbrüchen. Vor allem Zigeunerkinder aus dem Elsass werden immer wieder bei Diebestouren erwischt. Wie «bazonline.ch» berichtet, wurden erst gestern Nachmittag zwei Kinder festgenommen, die Diebesgut und Einbruchswerkzeug auf sich trugen.
Das 9-jährige Mädchen und der Bub (12) gaben an, dass sie Jennifer und Samuel heissen. Doch laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft, Markus Melzl, seien die Namen ganz sicher falsch. «Das Mädchen ist bei uns schon unter einem anderen Namen registriert.»
Sonderkommission greift ein
Es ist nicht die erste Einbruchswelle, die Basel erreicht. Deshalb gründete die Polizei im Jahr 2000 eine Sonderkommission, die sich nur um Einbrüche kümmern sollte. Diese erhält von der Grenzwacht Hinweise auf verdächtige Personen. Die Polizisten beobachten die mutmasslichen Einbrecher in zivil und schnappen dann zu.
Die Sondereinheit erzielte grosse Erfolge und konnte die Einbrüche in einem Jahr um 60 Prozent reduzieren. Dass die Einbrüche gerade jetzt wieder ansteigen, sei einerseits wegen den Sommerferien, andererseits auch Zufall. (gca)