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Ihr Leben hätte am 20. Januar beinahe ein eisiges Ende gefunden: Die 47-jährige Mutter aus der Ukraine und ihre fünf Kinder konnten erst im letzten Moment vor dem Erfrieren gerettet werden.
Drama mit Happyend? Nein, denn nun droht der Flüchtlingsfamilie, dass ihr hart erkämpfter Aufenthalt in der Schweiz ein baldiges Ende findet: Die Tessiner SVP zeigt kein Herz und verlangt, dass die Immigranten, deren Gesuch schon mehrmals abgelehnt wurde, das Land verlassen müssen (Blick.ch berichtete).
Doch gegen eine solch kompromisslose Haltung regt sich südlich des Gotthards Widerstand: Frater Martino Dotta von der Kirche del Sacro Cuore in Bellinzona und der Tessiner Journalist Paolo Storelli haben heute dem Tessiner Justizdirektor Luigi Pedrazzini eine Petition überreicht. Die 735 Unterschreibenden fordern darin, dass die sechsköpfige Familie im Tessin vorläufige Aufnahme findet.
Bis die rechtliche Situation der Flüchtlinge geklärt sei, sollen sie überdies Sozialhilfe bekommen. Seit einer Woche lebt die Familie im Asylbewerberzentrum von Chiasso. (SDA/hhs)